Archiv 2002 (September - Dezember)

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23.12.2002

 

In einer Sonderbeilage des Mannheimer Morgen vom 13.12.2002 findet sich folgender Artikel:


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Weiteres entnehmen Sie der Internetadresse www.solarfoerderung.de

 

23.12.2002
RNF-Schaufenster
Mannheimer Klimaschutztage
Am 22.11.2002 führte die EnergieEffizienzAgentur zusammen mit Ihrem Partner GBG im Rahmen der Mannheimer Klimaschutztage eine Fachtagung zur EnEV durch. Das RNF berichtete in seiner Sendereihe "Schaufenster", wie folgt: rnf-Klimaschutz

Umwelt 2002
Anlässlich der Umweltmesse "Umwelt 2002" berichtet das RNF in seiner Sendereihe "Schaufenster" darüber, wie folgt: rnf-Umweltmesse

20.12.2002

Unser-Partner, Landesgewerbeamt
Baden-Württemberg, schickt uns den nachfolgend wiedergegebenen "NEWSLETTER IMPULS- PROGRAMM ALTBAU BADEN-WÜRTTEMBERG".

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19.12.2002

Liebe -Netzwerkpartner, Sponsoren, Förderer und Freunde,

wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreis Ihrer Familien. Zum neuen Jahr 2003 wünschen wir Ihnen Glück und Erfolg und gute Zusammenarbeit mit "unserer" EnergieEffizienzAgentur, Rhein-Neckar-Dreieck GmbH.

Wer immer in unserer Homepage aktuell blättert, stellt fest, dass viele Veranstaltungen und Events im Jahr 2002 mit freiwilliger und gemeinnütziger Unterstützung vieler -Partner durchgeführt werden konnten. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich und wünschen uns auch für das Jahr 2003 von allen Engagement und Tatkraft zum Nutzen von Arbeitsplätzen und für den Klimaschutz.

Allen die noch zögern und zaudern, rufen wir zu: "Nur Mut!" Kommen Sie zu uns in unser -Netzwerk. Dort mitzumachen ist nicht nur nachhaltig sinnvoll, sondern macht auch Spaß!

In diesem Sinne grüßen Sie alle sehr herzlich

Albrecht Göhring und Michaela Hock
18.12.2002



E2A-Wärmedämmkongress im Frühjahr 2003 geplant E2A-Sponsor Lucobit AG berichtet in der Dezember-Ausgabe 2002 seiner Hauszeitschrift INformance über den geplanten 1. Wärmedämmkongress im Rhein-Neckar-Dreieck.


Bitte anklicken für Großansicht als pdf-Datei.

Wir berichten demnächst Näheres.

16.12.2002

Die Energie- und Baumesse - Umwelt 2003 Ludwigshafen

Zum dritten Mal wird die Energie- und Baumesse "Umwelt 2003 Ludwigshafen" vom 10. bis 12. Oktober 2003 unter Mitwirkung der und ihres Netzwerkes in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen veranstaltet. Sie soll - wie die vergangenen Umweltmessen 2001 und 2002 - ein besonderes Ereignis für Bürger und Bürgerinnen, insbesondere solche, die sich mit der energieeffizienten Gebäudemodernisierung befassen, werden. Geplant ist diese, stark von der geprägte Fachmesse, mit 120 Ausstellern, Sonderschauen und Vorträgen für modernisierungswillige Hausbesitzer und interessierte Mieter.

Näheres erfahren Sie unter www.umweltmesse.com!
10.12.2002



Wie wird die Zukunft am Bau aussehen, was wird sie den Beteiligten bringen? Diese und weitere Fragen wurden auf dem 1. Heidelberger Bauforum am 03. und 04. September 2002 im Hermann Josef Abs-Saal in Frankfurt/Main lebhaft diskutiert. (sehen Sie hierzu auch unseren Bericht vom 03. und 04. September 2002!

Die dort geschaffene interdisziplinäre Informations- und Diskussionsplattform soll ausgebaut werden und zum aktiven Handeln auffordern.

Basierend auf aktuellen Problemstellungen der Bauwirtschaft wurden verschiedene Workshop-Themen zur Diskussion gestellt. Einer dieser Workshops hat den Titel "Lebensraum Stadt - entdecken, gestalten, bauen und wohlfühlen". Die nimmt an diesem Workshop teil, liegt uns doch die energieeffiziente Sanierung von Stadtkernen und die Revitalisierung der Innenstädte besonders am Herzen. Die Ergebnisse der verschiedenen Workshops werden beim 2. Heidelberger Bauforum im nächsten Jahr vorgestellt und aufgegriffen. Unter der Internetadresse www.heidelberger-bauforum.de können die jeweiligen Zwischenstände der Workshops genauso abgerufen werden, wie die Zusammenfassung des Forums.

Der Dialog hat begonnen und ist eine Investition für die Zukunft. Ihn zu kultivieren und zum Nutzen für das gesamte Bauwesen zu führen, ist die erklärte Absicht der Workshops von HeidelbergCement AG.

5. und 6.12.2002

 

Vorstoß in Berlin - Geld für Altbaumodernisierung

EnergieEffizienzAgentur bezieht Position

Die Bundesinitiative "jetzt!", Partner der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH (), lädt am 05. Dezember 2002 zu einem Parlamentarischen Abend in die Parlamentarische Gesellschaft, Berlin, ein. Dieses Parlamentarier-Treffen hat das Thema "Mobilisierung privaten Kapitals zur energetischen Altbausanierung". Das Motto des Abends wird vom Schirmherrn der Initiative "jetzt!", Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, präsentiert:



Die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH ist mit einem eigenen Positionspapier bei dieser von Parlamentariern außerordentlich gut besuchten Ver-anstaltung präsent (s. Anlage). Die - vertreten durch ihren Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring - sieht ein ganzes Spektrum arbeitsplatzfördernder und energieeffizienzbewirkender Maßnahmen vor, wobei neben der Bündelung bereits existierender KfW-Fördermaßnahmen, besonders steuerliche Effekte des früheren § 82 a EStDV (Einkommensteuerdurchführungsverordnung) und die Nutzung privaten Kapitals für öffentliche Bauten hervorzuheben sind.

Namhafte Redner, wie Heinz Putzhammer, DGB-Vorstand:


Prof. Dr.-Ing. Klaus Hoppe, Vizepräsident des VDI:


Prof. Dr.-Ing. Manfred Kleemann, Forschungszentrum Jülich:

Dr. Wolfgang Feist, Passivhausinstitut Darmstadt:

sowie der Vorstandsvorsitzende von "jetzt!",

Dipl.-Ing. Günther Volz:

beleuchten das Thema aus den verschiedensten Blickwinkeln und bekräftigen durch ihre Referate die Inhalte des -Positionspapiers.

Auch die anschließende Diskussion mit Parlamentariern macht deutlich, dass die energieeffiziente Altbaumodernisierung zum Nutzen von Arbeitsplätzen und für den Klimaschutz besonderer Aufmerksamkeit bedarf, da Handwerk und Bauwirtschaft "die" Konjunkturlokomotiven darstellen und der Bedarf bei derartigen Bauleistungen riesengroß ist - in Deutschland gibt es ca. 24 Millionen energetische Altbauten, im Rhein-Neckar-Dreieck sind es etwa 378.000.

Am 06.12.2002 hat -Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring die Gelegenheit, mit der-Netzwerkpartnerin, Frau Doris Barnett, MdB, in deren Berliner Büro, dem Parlamentarier-Gebäude, Paul-Löbe-Haus, die gewonnen Erkenntnisse gemeinsam zu diskutieren.

Barnett und Göhring sind sich darüber im klaren, dass Kompetenznetzwerke, so wie es das-Netzwerk darstellt, wichtige Beiträge zur Lösung anstehender Aufgaben leisten.
Frau Barnett setzt sich gemeinsam mit der dafür ein, mit dem Instrument der energieeffizienten Altbaumodernisierung Arbeitsplätze im Rhein-Neckar-Dreieck zu sichern bzw. neue zu schaffen und den Klimaschutz mit den -Netzwerkpartnern voranzutreiben.

03.12.2002


Nachlese zum / GBG-Forum Klimaschutz anlässlich der Mannheimer Klimaschutztage 2002

Im Rückblick auf das sehr erfolgreiche / GBG-Forum Klimaschutz anlässlich der Mannheimer Klimaschutztage mit der Schwerpunktveranstaltung zur Energieeinsparverordnung 2002 wird im folgenden anhand von Bildern ein kurzer Abriss der Veranstaltung wiedergegeben:


-Partner und Mitveranstalter Prok. Dipl.-Ing. Bernd Klotter beim Fernsehinterview. Klotter: "Unsere Ergebnisse im Energieverbrauch bestätigen die Bemühungen der GBG im Interesse von Mietern und im Interesse des Klimaschutzes an vorderster Front mit qualifiziertestem, eigenem technischen Know-how tätig zu sein."



-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring bei der Moderation des / GBG-Forums Klimaschutz: "Wenn CO2 eine schwarze Masse wäre, dann wären wir heute morgen nicht hierher gekommen, sondern alle darin stecken geblieben." Weiteres s. Artikel des Mannheimer Morgen, Homepage Aktuell vom 22.11.2002.




Erster Bürgermeister Dr. Norbert Egger freut sich über das große Interesse des Fachpublikums. Dr. Egger verweist darauf, dass Klimaschutz für die Stadt Mannheim einen wichtigen Standortfaktor darstellt.



Der Hauptreferent Günter Ohl, Cheftechniker der GBG, liefert einen kurzweiligen Praxisbericht über die EnEV: "Ähnlich dem Straßenverkehr und der StVO, bei dem eine ganze Reihe von Verkehrszeichen zu beachten sind und an den Verkehrsteilnehmer in Fleisch und Blut übergegangen sind, müssen wir den richtigen Umgang mit der EnEV lernen."





Die Veranstaltung wird unterbrochen mit einer Dialogpause, bei der alle Teilnehmer Gelegenheit haben, das Gehörte zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen oder auch die Begleitausstellung zu betrachten.


Dr. Jürgen Royar, Leiter Marketing, Saint-Gobain ISOVER G+H AG, führt ein in den neuen branchenübergreifenden Energiepass für Deutschland inkl. Praxisvorführung der zertifizierten Software. Die Software ist perfekt, ihre schnelle Markteinführung wird gewünscht, insbesondere auch für Energiesparmaßnahmen im Gebäudebestand.

Die Veranstaltung wird abgerundet durch eine Podiumsdiskussion mit Fragen aus dem Publikum.



Die Teilnehmer v.l.n.r.: Günter Ohl; Bernd Klotter; Johann Gam, der als Prokurist der GBG seit 1997 den Hauptabteilungen "Finanzierung und Rechnungswesen" vorsteht; -Geschäftsführer und Moderator der Veranstaltung Albrecht Göhring, Dr. Jürgen Royar und Architekt Bernd Melcher, Sozius des Architekturbüros Melcher & Stahl aus Schifferstadt. Herr Melcher beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema energieeffiziente Gebäudemodernisierung.


Die Podiumsdiskussion stößt auf reges Interesse. Viele Themen der EnEV über die Haustechnik bishin zu Finanzierung energieeffizienter Baumaßnahmen sowie die Themen Wärmdedämmstoffe und Architektenleistungen in denkmalwürdigen Baubestand werden angesprochen. Die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH würde sich freuen, im nächsten Jahr - getragen vom großen Publikumsinteresse - die 2. Mannheimer Klimaschutztage mitzugestalten.

28.11.2002
Gemeinschafts-Solaranlage eine nachhaltige Investition mit guter Rendite

Unter erfolgreicher Einbindung unseres -Partners Kliba, Heidelberg, wurde in Edingen-Neckarhausen eine Gemeinschafts-Solaranlage errichtet.

In seiner Ausgabe vom 28.11.2002 berichtet darüber der Mannheimer Morgen, wie folgt:


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28.11.2002

Unser -Partner BASF Aktiengesellschaft informiert in der Werkszeitung "BASF information", Ausgabe 23 / 28. November 2002, über den Bau eines neuen, GuD-Kraftwerkes - wieder ein Best-Practice-Beispiel für zukunftsorientierte Strom- und Dampferzeugung mit sehr bemerkenswertem Klimaschutzeffekt.

Das Bauvolumen in Höhe von 240 Millionen Euro schafft und sichert Arbeitsplätze in der Bau- und Anlagenbau-Branche. Die Investition ist deutliches Zeichen für die Zukunftssicherung des Standort Ludwigshafen und für die Umweltverantwortung in der Region!

28.11.02

Wegweisendes Energieprojekt

In einer Feierstunde wird auf dem Werksgelände der Enternit AG in Leimen ein wegweisendes Energieprojekt zu seinem vorläufigen Ende gebracht. Es handelt sich hierbei um ein Biomasseheizwerk mit folgenden Highlights:

- Industriecontracting
- Flexibilität mit Kompaktanlagen
- Kostensenkung ohne Eigeninvestition
- Klima- und Ressourcenschutz

Das Biomasseheizwerk auf der Basis von Holzhackschnitzeln ersetzt das betagte, aus den 60er Jahren stammende Heizwerk auf Schwerölbasis. Aus dem großen Schornstein werden 4.500 t pro Jahr weniger CO2 emittiert.


Dr. Hans-Wolf Zirkwitz, Leiter des Umweltamtes der Stadt Heidelberg, freut sich als Vertreter von -Gesellschafterin OB Beate Weber und stv. -Beiratsvorsitzender, Bürgermeister Dr. Eckart Würzner, über die großen Umweltanstrengungen der Heidelberger Industrie, in diesem Fall, der Eternit AG. Die Initiative der Stadt Heidelberg auf diesem Sektor fallen auf fruchtbaren Boden. Saubere Energieerzeugungsanlagen sind wichtiger Bestandteil des Klimaschutzes, der wiederum einen erheblichen Beitrag zur Attraktivität des Standortes Heidelberg leistet.



Thomas Kuberski, Werksleiter Eternit AG, berichtet über die ökologischen und ökonomischen Anstrengungen der Firma Eternit zur Erhöhung der Attraktivität des Standortes Leimen. Durch Auslagerung seines Kraftwerkes an SEC sowie die vorausgegangene Übertragung der technischen Werksbetreuung auf die Firma HIMA, kann sich Eternit jetzt voll und ganz auf seine Kernkompetenz, faserbewehrte Betonprodukte, konzentrieren.

Der Vorstand der Eternit AG hatte beschlossen, für das Werk in Leimen die Energieversorgung einem Contractoren zu überlassen. Die STEAG Energie-Contracting, SEC, übernimmt Finanzierung, Neubau und Betriebsführung eines neuen Biomasse-Heizwerkes in betriebswirtschaftlicher Eigenverantwortung.

Eternit kann jetzt gelassen dem CO2-Zertifikatewandel entgegensehen.


Dr. Ulrich Kaier, SEC, schildert plastisch und engagiert den Werdegang des SEC-Projektes:


- Im ersten Schritt übernimmt die SEC zum 01.01.2001 die Betriebsführung des betagten aus den 60er Jahre stammenden Heizwerkes mit Kesseln auf Schwerölbasis.




- Stufe II: Aus dem SEC-Pool werden zwei Spitzenkessel à 8t/h auf Leichtölbasis installiert.


-Der dritte Schritt: Ein mit Biomasse gefeuerter Kessel (2,2 MW) ersetzt die beiden vorhandenen mit Schweröl gefeuerten Heizwasserkessel.


Besonders bemerkenswert ist die Anlagenflexibilität durch containerisierte Kompaktanlagen.

Mit Kompaktanlagen kann flexibel auf sich ändernde Bedarfsstrukturen und energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen reagiert werden - schneller Abbau bzw. zügiger modularer Ausbau eines Kraftwerkes.


Durch den Ersatz der Schwerölkessel durch den Biomassekessel (Holzhackschnitzel) ergeben sich folgende Nutzen:
- Wettbewerbsfähige, weitgehend ölpreisunabhängige Energieversorung
- Umfassende Anlagenerneuerung ohne Eigeninvestitionen (Eternit AG betreibt kein eigenes Kraftwerk mehr, sondern bestellt bei SECHeißwasser in definierter Menge und Temperatur)
- Minderung der CO2-Emissionen


Lagerbox mit angelieferten Holzhackschnitzeln ("Abfälle" eines Sägewerkes und Recyclingholz, z.B. Paletten u.ä.)


Vorratscontainer zur Beschickung des Biomassekraftwerks




Materialstrom aus Vorratscontainer über Kratzbandförderer in Brennkessel

Die gratuliert allen Beteiligten - Stadt Heidelberg, Eternit AG und SEC - für diese zukunftsweisende, nachhaltige Investition zum Nutzen von Wirtschaft und Umwelt.
27.11.2002

Unser-Partner, Landesgewerbeamt Baden-Württemberg, schickt uns den nachfolgend wiedergegebenen "NEWSLETTER IMPULS- PROGRAMM ALTBAU BADEN-WÜRTTEMBERG".

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22.11.2002

Die und GBG veranstalten vor großem Publikum im Stadthaus N 1 das / GBG-Forum Klimaschutz mit dem Schwerpunkt Energieein-sparverordnung 2002. Dieses Netzwerkprojekt der ist eingebunden in die Mannheimer Klimaschutztage des -Gesellschafters, Stadt Mannheim, die vom 21.11.-23.11.2002 stattfinden. Am / GBG-Forum Klimaschutz beteiligen sich auch der -Gesellschafter Saint-Gobain ISOVER G+H AG sowie -Netzwerkpartner Dekado, Werbeagentur und -Sponsor Architekt Bernd Melcher, Architekturbüro Melcher & Stahl.

Der Mannheimer Morgen berichtet in seiner Ausgabe vom 23.11.2002 unter der Überschrift "In schwarzer Masse stecken" über diesen Event:


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21.11.2002



Im Rahmen der Mannheimer Klimaschutztage berichtet der MM in einer Anzeigensonderveröffentlichung unter anderen auch über das gemeinsame Netzwerkprojekt der mit GBG, ISOVER, DEKADO, Architekt Bernd Melcher:

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20.11.2002
Unser Partner Berliner Impulse informiert uns zu aktuellen Themen aus der Hauptstadt wie folgt: s. pdf-Datei.


Bremer Energie-Konsens informiert.

Siehe pdf-Datei.

19.11.2002

5 Jahre LU, 10 Jahre Rio

Eine Podiumsdiskussion "5 Jahre LU, 10 Jahre Rio" bildet den Abschluss einer dreiteiligen Reihe von Agenda-Gesprächen, zu der die Initiative Lokale Agenda 21 Ludwigshafen (ILA 21 LU) in diesem Herbst eingeladen hat. Dabei ziehen die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, die Heidelberger Oberbürgermeisterin Beate Weber, Michael Staaden, Landeszentrale für Umweltaufklärung und der 1. Vorsitzende der ILA, Hans-Uwe Daumann, Bilanz zu den weltweiten Agenda-Aktivitäten von Rio de Janeiro bis Johannesburg und zum Agenda-Prozess der letzten 5 Jahre Ludwigshafen.
- Was wurde erreicht?
- Was muss noch erreicht werden?
- Wie kann es konkret weitergehen?


Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Claudia Paul von der RHEINPFALZ.



Die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Frau Dr. Eva Lohse, stellt das Prinzip der Nachhaltigkeit als eine Leitlinie ihrer Politik in den Vordergrund - ganz im Sinne der im Jahr 1998 eingegangenen Verpflichtung der Stadt Ludwigshafen unter größtmöglicher Bürgerbeteiligung ein Handlungsprogramm für eine nachhaltige Entwicklung, eine "Lokale Agenda 21 für Ludwigshafen" zu erarbeiten.



Die Heidelberger Oberbürgermeisterin, Frau Beate Weber, kann aus 1. Hand von der Weltkonferenz Rio plus 10 in Johannesburg berichten, an der sie als Vertreterin der deutschen Kommunen in diesem Jahr teilgenommen hat.



Michael Staaden ist als Vertreter der landesweiten Agenda, Koordinationsstelle Rheinland-Pfalz, auf dem Podium. Die Ergebnisse von Johannesburg werden auf kommunaler Ebene fort- und umgesetzt.

Die Landeszentrale unterstützt die Kommunen, insbesondere die kleineren Gemeinden beim Agenda-Prozess.

Eine wichtige Aufgabe der Landeszentrale ist die Wissensvermittlung über Nachhaltigkeit in den Schulen.

Weitere Schwerpunkte sind Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Hans-Uwe Daumann vertritt die Initiative Lokale Agenda 21 Ludwigshafen e.V. (ILA) als Dach von derzeit 16 Mitgliedsorganisationen, die mit zahlreichen Foren und Projekten die Stadt Ludwigshafen bei ihrer Arbeit für eine nachhaltige Entwicklung unterstützt.

Besonders fruchtbar beim Ludwigshafener Agenda-Prozess ist die praktische Umsetzung der Agenda-Themen in den einelnen Stadtteilen. Hier werden sie in einer greifbaren Umgebung sichtbar gemacht. Ziel des Agenda-Prozess muss es sein, diesen kontinuierlich fortzuführen.

Frau OB Dr. Lohse wird trotz der schlechten Finanzlage der Stadt die Bürgerbeteiligung bei Entscheidungsprozessen in den Stadtteilen weiter fördern - prima!

19.11.2002



Vorbesprechung zur Vereinsgründung "Kompetenzzentrum Umwelt Heidelberg-Rhein-Neckar e.V."

-Gesellschafterin, Frau OB Beate Weber, hat zu einer Vorbesprechung zur Vereinsgründung "Kompetenzzentrum Umwelt Heidelberg-Rhein-Neckar e.V." potenzielle Gründungsmitglieder des angedachten Vereins zu einem Vorbereitungstreffen in den Senatssaal des Rektoratsgebäudes der Universität Heidelberg eingeladen.

Eine große Zahl potenzieller Gründungsmitglieder aus Industrie, Handwerk, Wissenschaft u.a., sind dieser Einladung gerne gefolgt.

Frau OB Beate Weber betont die Vorteile für die ganze Region durch die Installation eines derartigen Kompetenzzentrums Umwelt. Mit diesem Kompetenzzentrum wird der Standortvorteil des Rhein-Neckar-Dreiecks gestärkt und Synergieeffekte für Umwelt- Technologieunternehmen werden weiter ausgebaut.

Vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Bedeutung der Umwelttechnologie-Branche und dem vorhandenen Potenzial in der Region soll der Verein als Dialogforum und Netzwerk für die Realisierung von Projekten etabliert werden.

Wichtig ist hierbei die Installation eines Akteurs-Netzwerkes für Umwelt in der Region Rhein-Neckar und die enge Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Verwaltung sowie Politik.

Der Entwurf einer Vereinssatzung "Kompetenzzentrum Umwelt Heidelberg-Rhein-Neckar e.V." ist in § 2, Zweck des Vereins, konzipiert:
" (1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklung eines Umweltkompetenzzentrums für Heidelberg und das Rhein-Neckar-Dreieck mit dem Schwerpunkt Umwelttechnologie. Dieses soll Zentrum durch Koordination, Kooperation und gemeinsame Interessenswahrnehmung der im Umweltbereich vorhandenen und künftigen Einrichtungen staatlicher, kommunaler und weiterer Institutionen in öffentlich-rechtlicher und privater Trägerschaft, von Hochschulen, Fachhochschulen, Verbänden, Unternehmen, Instituten und Privatpersonen geschaffen werden. In Verfolgung dieses Förderzieles sollen gleichzeitig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Region verbessert, die Umweltkompetenz im wissenschaftlichen und öffentlichen Bereich gestärkt und ausgebaut, Anstöße zur Neuentwicklung exportierbarer Produkte und Dienstleistungen der Umweltwirtschaft gegeben und Beiträge zur Steigerung der regionalen Umweltqualität geleistet werden.

(2) Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch
(a) Förderung der Kooperation zwischen den im Absatz 1 genannten Einrichtungen, Organisationen und Unternehmen,
(b) Förderung des Kontaktes zu wissenschaftlichen Einrichtungen (Hochschulen, Fachhochschulen, Instituten),
(c) Entwicklung und Förderung von Gemeinschaftsprojekten für Vereinsmitglieder,
(d) Unterstützung von "Technologie-Umweltpark Unternehmen",
(e) Unterstützung des Informationsaustausches zwischen Einrichtungen und Organisationen im Umweltbereich und der regionalen Wirtschaft zur Erhöhung der regionalen Umweltkompetenz,
(f) Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zur Stärkung des Umweltkompetenzzentrums,
(g) Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zu umweltrelevanten Themen.

(3) Der Verein kann sich an Unternehmen in einer Rechtsform des privaten Rechts beteiligen. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb wird mit der Beteiligung nicht beabsichtigt. Das Ziel der Beteiligung muss auf die Verwirklichung des Vereinszwecks i.S.d. Abs. 1 und Abs. 2 ausgerichtet sein. Eine Einzahlungsverpflichtung muss auf einen bestimmen Betrag begrenzt sein.

(4) Der Verein arbeitet eng mit der Technologiepark Heidelberg GmbH, speziell zur Unterstützung Technologie-Umweltparks, zusammen.

Die Beteiligten potenziellen Gründungsmitglieder stimmen unisono der Realisierung und Weiterentwicklung dieser Projektidee zu.

Weitere Informationen entnehmen Sie früheren Veröffentlichungen unserer Homepage vom 30.07.2002.

Unser -Netzwerkpartner, Dr. Franz Alt, informiert
http://www.sonnenseite.com

21.-23.11.2002

Mannheimer Klimaschutztage 2002 - Fachtagung, Freitag, 22.11.2002




Nähers siehe pdf-Datei.

Mannheimer Klimaschutztage 2002 - Bürgerforum, Samstag, 23.11.2002

Näheres siehe pdf-Datei.

Hier gibt es eine Anfahrtsskizzen:zum Vergrößern anklicken.



Hier die Anfahrt von Frankfurt nach Mannheim als PalmMap für Ihr Palmtop.
Weiter Infos unter www.mannheim.de

19.11.2002




Die -Beraterin Handwerk bei der Handwerkskammer Mannheim, Frau Dipl.-Ing. Helga Feidt, hat anlässlich des Handwerkersonderforums bei der Umwelt 2002 in Ludwigshafen einen wichtigen Vortrag zur Finanzierung energieeffizienter Altbaumodernisierungen gehalten. Der Vortrag selbst ist in der beigefügten Power Point-Datei abrufbar.

Sollten sich darüber hinaus Fragen zur Finanzierung ergeben, steht Frau Feidt auch telefonisch zur Beantwortung zur Verfügung. Telefon: 0621 / 18002-160.
12.11.2002 Förderdatenbank im Internet
(Quelle: INformance November 2002, Lucobit)


Der Name greift eigentlich zu kurz: Die Fördermitteldatenbank des Bundes enthält nicht nur aus dem Bundeshaushalt finanzierte Programme, sondern auch solche, die mit Mitteln der Länder oder der EU unterstützt werden. Das vom Bundeswirtschaftsministerium initiierte Projekt soll zu mehr und größerer Transparenz rund um das Fördergeschehen in Deutschland beitragen.

Die Datenbank dient Privatpersonen, Existenzgründern, Unternehmen und Beratern als zentrale Informationsquelle. Dabei richtet sie sich gleichermaßen an Benutzer ohne Vorkenntnisse wie an ausgewiesene Kenner der Wirtschaftsförderung. Das Handling ist einfach. Durch die vielfältigen Suchfunktionen gelangt der Benutzer problemlos ans Ziel. Wer sich z.B. für Sanierungsprogramme oder geförderte Maßnahmen zur Wärmedämmung interessiert, wird hier fündig. Die einzelnen Programme können zusammengefaßt in einer Kurzversion oder in der Originalfassung nachgelesen werden. Allerdings ist die Förderdatenbank ein reiner Informationsservice. Weitergehende Beratungen oder Dienstleistungen werden nicht angeboten. Hier verweist das Ministerium auf die Angebote der Kammern und Verbände, der freien Unternehmens- oder Steuerberatung und der Banken.
Weitere Informationen: www.bmwi.de und www.e2a.de/finanzierung

08.11.2002

Wirtschaft und Bürgerschaftliches Engagement - Zukunftsforum stellt erste Ergebnisse vor

Nach knapp einem Jahr Laufzeit zieht das "Zukunftsforum Wirtschaft und Bürgerschaftliches Engagement" eine Zwischenbilanz. Ziel des Forums war es, die oft getrennten Arbeitsbereiche von gemeinnützigen Organisationen und Unternehmen zusammenzuführen und neue Wege der Zusammenarbeit zu erproben.


-Gesellschafterin, OB Beate Weber: "Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Unternehmen oder Gruppierungen in der derzeitigen wirtschaftlichen Situtation Mitarbieter für solche "weichen" Themen freistellen. Das Ziel des Forums haben die Teilnehmenden mit großem Engagement und im vollen Umfang erreicht...

Es sind nicht nur konkrete Projekte zustande gekommen, sondern viele Kontakte geknüpft worden und neue Strukturen zur Vermittlung werden dieses Thema in unserer Stadt weiter lebendig halten."



Frank Zimmermann, Leiter des Agenda-Büros präsentierte die Ergebnisse des Projekts, mit dem auch die kooperiert, sind doch die EnergieEffizienzAgentur selbst und das -Netzwerk ebenfalls ein Ergebnis von Coporate Citizenship.

An den Anfang seiner Ausführungen stellt Frank Zimmermann ein Zitat von Antoine de Saint Exupéry:
"Wenn du ein Schiff bauen willst
dann trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben
und die Arbeit zu verteilen,
sondern lehre sie die Sehnsucht
nach dem weiten, endlosen Meer."

Dies war der Ausgangspunkt des Zukunftsforums.

Neben anderem erarbeitete das Forum ein Konzept, das den Arbeitstitel "Koordinationsstelle Unternehmensengagement" trägt. Die Stelle, die Angebot und Nachfrage zusammen bringen soll, wird gemeinsam vom Verein Weitergeben und der Freiwilligen Börse Heidelberg getragen werden und ihren Sitz in Bergheim haben. Sie bietet Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen gleichermaßen Hilfestellung. Konkret können Unternehmen ab Januar 2003 einen geeigneten Partner für ihr jeweiliges Engagement über dieses Büro finden und das Leistungsspektrum dieser Organisation kennenlernen. Desgleichen können gemeinnützige Organisationen besser Kontakt mit der Wirtschaft aufnehmen.

Kontakt:
Telefon: 06221 / 622284
Fax: 06221 / 622283
e-mail: kontakt@weitergeben.info
Beginn: Januar 2003


Die konzeptionelle und organisatorische Begleitung des Forums leistete der -Partner, Institut für Organisationskommunikation (IFOK), Bensheim, unter Moderation und Projektleitung von Arved Lüth:
"Das Zukunftsforum Wirtschaft und Bürgerschaftliches Engagement in Heidelberg ist ein erfolgreiches Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und gemeinnützigen Organisationen. Das Interesse und die Kreativität der Teilnehmenden waren enorm - wir sind optimistisch, dass sich dieses Engagement hält."

Die und die -Netzwerkpartner leisten zu diesem Thema - Corporate Citizenship - einen konkreten Beitrag und sind bestes Beispiel für kontinuierliches Bürgerschaftliches Unternehmens-Engagement!
24.10.2002

Vorankündigung

Heidelberger Praxisseminar mit Fachausstellung für Architekten,Ingenieure, Baugesellschaften und Bauträger am 13. November 2002.


Weiteres siehe pdf-Datei.

21.10.2002

Auch die diesjährige Umwelt 2002, die von mitgeprägt wurde, ist ein voller Erfolg, der auch nächstes Jahr wiederholt wird. Nachfolgend die Presseresonanz auf dieses Ereignis

MM Sonntag Akuell 20.10.2002:


MM vom 21.10.2002:


Rheinpfalz vom 21.10.2002:

18.10.2002

Die Umwelt 2002 wird am 18.10.2002 eröffnet. Hierzu einige Bilder:


OB Dr. Eva Lohse bei ihrer Eröffnungsansprache:

"Ludwigshafen hat bei der Energieeffizienz eine Vorreiterrolle übernommen. In Ludwigshafen gibt es viele praktizierte Ansätze des Energieeinsparens..."


Dipl.Ing. Albrecht Göhring:

"Energieeffiziente Altbaumodernisierung ist ein Milliardenmarkt und eine riesige Chance für das Handwerk." Die Ansprache von -Geschäftsführer Göhring ist in der beiliegenden Word-Datei dargestellt.


Umweltbürgermeister Dr. Eckart Würzner setzt mit seiner Ansprache ein klares Signal für die neue regionale Zusammenarbeit, welche in der EnergieEffizienzAgentur ganz praktisch ihren Ausdruck findet.


Viele interessierte Gäste sind gekommen, um an der Eröffnung der Umwelt 2002 teilzunehmen.


Hans-Joachim Ritter, -Gesellschafter, Stiftung für Ökologie und Demokratie:
"Energieeffizienz ist kein Job-Killer, sondern ein Job-Knüller..."


Walter Dech, Präsident der Handwerkskammer der Pfalz, Bildmitte, leistet mit dem nachmittäglichen Handwerkerforum der Handwerkskammern der Pfalz und Mannheims, einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des 1. Messetages.


Dr. Hans-Jürgen Seimetz, -Gesellschafter Raumordnungsverband Rhein-Neckar, im Gespräch mit Dipl.-Ing. Volker Adam und -Geschäftsführer Albrecht Göhring. Der Raumordnungsverband veranstaltet im Anschluss an die Eröffnung eine bemerkenswerte Vortragsreihe für die Kommunen zum Thema "Erneuerbare Energien". Die brillanten Vorträge werden im Rahmen eines gesonderten Energiekongresses im nächsten Jahr wiederholt und "ausgebaut".


-Geschäftsführer Albrecht Göhring erläutert den Infostand der .

Mit dabei:

-Sponsor Gerd Paul Koch, rechts, und Baudezernent Dipl.-Ing. Ernst Merkel, Bildmitte.


Landtagsabgeordneter Günther Ramsauer


Landrat Schröter


Diskussion mit -Beirat Josef Simon, links und Roland Kern

Wir werden weiteres berichten.

19.10.2002

Die von der mitinitiierte Umwelt 2002 wird am 18.10.2002 von OB Dr. Eva Lohse eröffnet. Bereits am Eröffnungstag großes Publikumsinteresse.

Nachfolgend 2 Berichte aus DIE RHEINPFALZ und Mannheimer Morgen vom 19.10.2002:


zum Vergrößern anklicken


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18.10.2002

Volles Haus wenn es ums Haus geht!

Die Umwelt 2002 wurde heute von unserem Netzwerkpartner,der Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Frau Dr. Eva Lohse eröffnet.

.

18.10.2002


Unsere -Netzwerkpartnerin, Frau Prof. Ingeborg Flagge, Direktorin des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt / Main, informiert uns über folgende Veranstaltungen:









17.10.2002

Nachhaltige umweltgerechte Entwicklung in Rheinland-Pfalz nach Johannesburg - Wie geht es weiter?

Unter dieser Überschrift findet die in der beiliegenden PDF-Datei abgebildete, bemerkenswerte Veranstaltung in der Staatskanzlei Mainz statt, über die die in Auszügen berichtet:

"Nachhaltige Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können."
(Brundtland-Bericht 1987, S. 46)



Ministerpräsident Kurt Beck eröffnet die Veranstaltung: " Wir müssen mehr Zeit für die Nachhaltigkeit aufwenden. Zwischen Ökologie und Ökonomie gibt es keinen Widerspruch - ganz im Gegenteil, die Ökologie eröffnet für Ökonomie und Soziales neue Zukunftsfelder".



Staatsministerin Margit Conrad, Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz: "Globale Nachhaltigkeitsstrategien müssen lokal umgesetzt werden. Hierbei sind auch die Entwicklungsländer mit einzubeziehen. Besonders auf das Engagement des Landes Rheinland-Pfalz in seinem Partnerland Ruanda wird hingewiesen. Diese Partnerschaft ist ein Erfolgsmodell und sollte noch mehr Nachahmer finden. Durch Anleitung zur Selbsthilfe werden die Lebensbedingungen in Ruanda konkret verbessert. Durch den von Rheinland-Pfalz geförderten Solar-Energie-Einsatz wird verhindert, dass Bäume abgeholzt werden. Insoweit stehen die einzelnen lokalen Aktivitäten in einem globalen Zusammenhang (Klimaschutz)."



Clemens Nagel, Beauftragter des Ministerpräsidenten für grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
In seinem Referat "Von Rio zum Rhein - Rheinland-Pfalz in Europa," berichtet Clemens Nagel über die vielen über das Land Rheinland-Pfalz hinausgehenden nachbarschaftlichen Aktivitäten der Landesregierung.

In diesen Kontext reiht sich auch die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck mit ihren Aktivitäten in der Pfalz, Hessen und Baden ein.



Dr.-Ing. Béla Hajós, stellvertretender Staatssekretär des Ministeriums für Umweltschutz- und Wasserwesen, Budapest/Ungarn, referiert unter der Überschrift "Von Rio zu Rhein und Donau" über die wasserwirtschaftliche Kooperation zwischen Rheinland-Pfalz und Ungarn - ein für beide Seiten fruchtbares, europäisches Kooperationsprojekt.



Dr. Andreas Kicherer, BASF AG, Ludwigshafen stellt die Ökoeffizienz Analyse im System von Sustainable Development (Nachhaltige Entwicklung) vor. Sustainable Development wird von den 3 Säulen Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft getragen.
Die Ökoeffizienz Analyse betrachtet die beiden Säulen Ökonomie und Ökologie. Zukünftig wird daran gedacht, auch die "Gesellschaft" in die Analyse mit einzubeziehen. Diese Betrachtungsweise wird SEE-Analyse genannt.
Was ist Ökoeffizienz Analyse?:
1. Methode zur ganzheitlichen Beurteilung von Produkten oder Verfahren.
2. Ökologische und Ökonomische Aspekte werden gleichgewichtet bewertet.
3. Die Produkte werden aus Sicht des Endkunden analysiert.
4. Es werden (Zukunfts-) Szenarien und Auswirkungen von Handlungsoptionen aufgezeigt.
5. Innerhalb der BASF-Gruppe ist die Ökoeffizienz Analyse ein Standard Werkzeug; es wurden bis August 2002 schon über 150 Analysen durchgeführt.



Dr. Walter Seufert, Bereichsleiter Umwelt, Sicherheit und Energie der BASF AG erläutert den anwesenden Medien die Ökoeffizienz Analyse.



Theo Bohr, Saar-Lor-Lux-Umweltzentrum des Handwerks Trier, erläutert Ökoeffizienz Projekte im Handwerk:
Das Handwerk in Rheinland-Pfalz ist mit einem Jahresumsatz von 28 Mrd. Euro ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Es beschäftigt in 43.866 Betrieben 356.900 Menschen, wovon 29.575 Auszubildende sind. 151 Berufe, davon 94 des Vollhandwerks sind vertreten. Ansatzpunkt für Ökoeffizienz-Projekte im Handwerk sind: Verbesserung der Produktionsverfahren, Ökoeffiziente Produkte und Dienstleistungen sowie die Multiplikatorfunktion des Handwerks.
Basis-Projekte für Ökoeffizienz im Handwerk sind die Umweltzentren und Beratungsstellen, deren zentrale Aufgabe darin besteht, handwerksspezifische Schwachstellen für Ökoeffizienz im Handwerk aufzudecken und abzumildern.
Auch der -Gesellschafter, Handwerkskammer der Pfalz, hat in Kaiserslautern eine Umweltberatungsstelle.
Die Bemühungen der Handwerkskammern zeigen Wirkung, mit einer großen Anzahl von Handwerksbetrieben, die sich einem Öko-Audit unterworfen haben. Von den 253 in Deutschland auditierten Handwerksbetrieben sind 34 % in Rheinland-Pfalz und davon 80 %! in Trier, dies als Folge der großen Bemühungen des Saar-Lor-Lux Umweltzentrums des Handwerks Trier.



Frau Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, Ludwigshafen/Rhein, stellt Ludwigshafen als "Stadt auf dem Weg zur Nachhaltigkeit" dar. Auch, wenn sinkende Gewerbesteuereinnahmen den Handlungsspielraum der Stadt gewaltig einengen, wird viel im Sinne der Nachhaltigkeit bewegt.
Durch Nutzung einer ehemaligen Industriefläche südlich der Innenstadt wird mit dem Bauprojekt Rheinufer Süd, hochwertiges energieeffizientes Wohnen innenstadtnah projektiert. (Ressourcenschonendes Bauen)
Das Brunckviertel der LUWOGE mit seinem weltweit ersten 3-Liter-Haus im Bestand sowie die Energieeffiziente Sanierung des Wohngebietes Schillerschule der GAG (beides Partnerprojekte der) sind Best Practice Projekte - zur Nachahmung empfohlen!
Frau Dr. Lohse verweist auf die erhaltende Stadterneuerung in Ludwigshafen - realisiert in der Altstadt Ludwigshafens, dem Hemshof. Hier wird besonders auf die Aktivitäten des -Partners Osika GmbH verwiesen.

Ein weiteres Projekt der Nachhaltigkeit ist das regionale Kompetenz Netzwerk, EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH, dessen Mitgesellschafter die Stadt Ludwigshafen ist.
Viele weitere Projekte, insbesondere der Initiative Lokale Agenda (ILA) 21 LU E.V. und der Schulen werden benannt. Besonderer Wert wird auf die Bürgereinbindung in kommunale Entscheidungsprozesse gelegt. Hierfür macht sich Frau Dr. Lohse stark!



Dipl.-Ing. Peter Abel, Planungsbüro Stadt-Kinder, Dortmund: Kinder bestimmen mit bei der Gestaltung ihres Umfelds. Nicht die sterilen Spielplätze der Erwachsenen werden von Kindern geliebt, sondern naturnahe "Spielräume", die der Fantasie keine Grenzen setzen. Beispiele zeigen die nachfolgenden Overheadfolien.





Der "Spielplatz" - ein Abenteuer, eine Expedition in die Natur



Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend Rheinland-Pfalz
Prof. Hofmann-Göttig berichtet in seinem Vortrag "Spielleitplanung - die junge Generation redet mit!" Über Pilotprojekte in rheinland-pfälzischen Kommunen , bei denen Kinder und Jugendliche ihren maßgeblichen Beitrag leisten.



Eine abschließende Podiumsdiskussion unter Moderation durch Prof. Dr. Harald Spehl, TAURUS-Institut an der Universität Trier rundet den Themenblock "Nachhaltige Stadtentwicklung" ab.

16.10.2002

Noch wenige Stunden bis zur Umwelt 2002, der Fachmesse für Energie und Bauen, ein Netzwerkprojekt der EnergieEffizienzAgentur. Die in beiliegenden Word-Dateien dargestellten Presseerklärungen zur Umwelt 2002 geben ein gutes Bild über die Vielseitigkeit der Fachmesse sowie über die durch Vorträge und Referate vertieft behandelten Themen.

allgemeinerText
fachseminar
handwerkertag
herzundhand
interviewgoehring
kinderbetreuung
so-schau-mobil
vorträge
windinsnetz
daten-Presseablauf

14.10.2002



Städte und Gemeinden pleite
Großer Sanierungsbedarf an öffentlichen Gebäuden
Rezession in der Bauwirtschaft
- und kein Geld vorhanden?
Ein deutsches Märchen!



Eine Lösung der Finanzierungsprobleme bei Städten und Gemeinden zum Abbau des Investitionsstaus bei der Sanierung - energieeffizient - öffentlicher Gebäude, ist die Finanzierung mittels öffentlich-privater Partnerschaft, auch Public-Private-Partnership genannt.

Ermutigende Beispiele aus Deutschland zeigen auf, dass mit Hilfe der Public-Private-Partnership dringend notwendige öffentliche Bauprojekte - insbesondere auch im Sanierungsbereich - in die Gänge kommen. Besonders Großbritannien löst mit einer derartigen Methode Finanzprobleme beim Bau, bei der Erhaltung und beim Betrieb öffentlicher Gebäude.



Es ensteht eine Win-win-Situation, da durch den Abbau eines Investitionsstaus die Bauwirtschaft Beschäftigung erhält. Der spätere Betrieb des Gebäudes durch den Finanzier, sprich Baufirma, gewährleistet eine optimale Bauausführung, besonders im Hinblick auf den rationellen Betrieb des Gebäudes. Nähers zu diesem Thema entnehmen Sie einem Artikel der FAZ Nr. 223 in der beiliegenden Word-Datei.

7.10.2002




DIE RHEINPFALZ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über die Umwelt 2002 vom 18.-20.10.2002, in der Eberthalle, mit ihren 110 Ausstellern und vielen Fachvorträgen, wie folgt:

Natur und Mensch ganz fest im Blick

„Umwelt 2002“ vom 18. bis 20. Oktober in der Eberthalle – 110 Aussteller und viele Fachvorträge

Drei Tage lang wagt Ludwigshafen wieder einen Blick in die Zukunft und steht dann ganz im Zeichen der Umwelt. Vom 18. bis 20. Oktober findet in der Friedrich-Ebert-Hall die „Umwelt 2002“ statt. Rund 110 Aussteller werden erwartet.

Nach der Premiere vor einem Jahr stehen in diesem Herbst die Themenbereiche Regenerative Energie, umweltbewusstes Bauen und Sanieren sowie Neuerungen der Umwelttechnik im Mittelpunkt der Schau. Begleitet wird die Ausstellung von einem großen Vortragsprogramm mit Referaten zu verschiedenen Umweltbereichen.

Schwerpunktthema des ersten Tages sind die Handwerker. Vorträge rund um das Einsparen von Energie, über Verordnungen, Förderung, Finanzierung bis hin zur Vermarktung. Veranstalter sind die Handwerkskammern Rhein-Neckar-Odenwald und Pfalz sowie die Pfalzwerke.

Bestandteil der Messe ist am Samstag auch ein Fachseminar für Architekten und Ingenieure. „Architektur und Energie für Büro-, Wohn- und Geschäftsgebäude“ lautet das Thema, über das der als „Solar-Papst“ bekannt gewordene Professor Norbert M. Fisch (Stuttgart) referiert.

Offiziell eröffnet wird die Messe am Freitag, 18. Oktober, von OB Eva Lohse. Mit dabei sind der Umweltbürgermeister von Heidelberg, Eckart Würzner, Albrecht Göhring (Energieeffizienzagentur Rhein-Neckar-Dreieck, Ludwigshafen) sowie Hans Joachim Ritter (Stiftung für Ökologie und Demokratie, Bonn). Ideeller Träger der Messe ist die Energieeffizienzagentur. Veranstalter ist wie im Jahr 2001 wieder die Mattfeldt und Sänger (m&s) Messe und Marketing AG in Kempten. Mit dem Erfolg im vorigen Jahr stand die Neuauflage der Messe fest.

 
7.10.2002

Unser -Partner Lucobit berichtet in seiner Hauszeitschift "INformance" über das 100.000-Dächer-Programm der KfW, sowie über clevere Wärmedämm-Möglichkeiten mit Styrodur-Leichtdachelementen (LDE), wie folgt:

informance

04.10.2002



Best-Practice-Projekte sagen mehr als 1000 Worte

Die EnergieEffizienzAgentur freut sich ganz besonders über die Darstellung energieeffizienten Bauens am konkreten Projekt, insbesondere dann, wenn es sich um Altbaumodernisierung im Innenstadtbereich und dazu noch im denkmalwürdigen Bestand handelt. So hat die EnergieEffizienzAgentur in den wenigen Monaten ihres Bestehens mit ihrem Sponsor und praktischen "Macher", der Firma Osika, einige Vorzeige-Projekte im Hemshof in den Fokus des Interesses gebracht, z.B.:

- Marienstraße
- Gräfenaustraße
- Limburgstraße

Die Fachwelt energieeffizienter Altbaumodernisierung hat aufgehorcht und ist auf diese wegweisenden Projekte der Firma Osika und deren Firmenphilosophie aufmerksam geworden.

Gemeinsame -Matineen mit Osika zum Thema "Energieeffiziente Altbaumodernisierung" sowie die Mitwirkung an der Umwelt 2001 und jetzt auch an der Umwelt 2002, deren ideller Träger die ist, haben das in die Zukunft wirkende, nachhaltige Arbeiten der Firma Osika GmbH des Weiteren unterstrichen. So hat nun auch der-Gesellschafter Stiftung für Ökologie und Demokratie, den -Sponsor Klemens Osika mit dem "Ökologia-Preis" richtigerweise ausgezeichnet. Die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck freut sich mit dem Geehrten, Klemens Osika, dass der in den 90er Jahren begonnene, mit der besonders thematisierte, zukunftsweisende Weg des energieeffizienten Bauens durch Osika GmbH, jetzt auch an anderer Stelle gewürdigt wird. Nur so wird es möglich sein die praktische Realisierung energieeffizienter Altbaumodernisierung "populär" zu machen.

Lieber Herr Osika, herzlichen Glückwunsch! - und weiter so!

2.10.2002



Unsere -Netzwerkpartnerin, Frau Prof. Ingeborg Flagge,
Direktorin des Deutschen Architekturmuseum Frankfurt am Main,
informiert uns über folgendes Symposium:

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1.10.2002



Die große regionale Ideenmesse für Energie, Haus und Mobilität, die Umwelt 2002, mit ideeller Trägerschaft der EnergieEffizienzAgentur, zusammen mit dem -Netzwerkpartner Mattfeldt & Sänger, wird mittels Werbeplakaten überall im Rhein-Neckar-Dreieck als DAS "Umweltereignis" angekündigt.

An der Kreuzung von Hemshof- und Rheinuferstraße vor den Toren der BASF wird für viele zehntausende Bürger täglich, an exponierter, Stelle zusammen mit dem Logo der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH, darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um eine Baufachmesse zum Thema Energieeffizienz handelt.

hat sich dafür eingesetzt, dass diese Umwelt 2002, genauso wie die Umwelt 2001 im letzten Jahr, besonderen Bezug zur energieoptimierten Altbaumodernsierung zum Nutzen von Arbeitsplätzen und für den Klimaschutz, bekommt.

Nähere Informationen zur Umwelt 2002 vom 18.-20.10.2002 unter www.umweltmesse.com.

Besonders wird auf Fachveranstaltungen unserer -Gesellschafter anlässlich der Umwelt 2002 hingewiesen.



-Gesellschafter Raumordnungsverband Rhein-Neckar wird am 18.10.2002 von 10:45 - 12:30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle eine Informationsveranstaltung abhalten zum Thema: "Möglichkeiten des Einsatzes erneuerbarer Energien für Städte und Gemeinden in der Region Rhein-Neckar." Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an die Kommunen.



Die -Gesellschafter Handwerkskammer Mannheim und Handwerkskammer der Pfalz veranstalten am gleichen Tage nachmittags ein ganz spezifisches Handwerkerforum. Nähers werden wir noch berichten.

Beide Veranstaltungen sind kostenfrei.



-Gesellschafter Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. lädt am Samstag, den 19.10.2002 von 13.-18:00 Uhr ein, zu einem Architektur- und Energieseminar. Auch dieses findet in der Friedrich-Ebert-Hallte statt. Näheres erfahren Sie von der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. unter der Telefonnummer: 07272 / 3648.

  
1.10.2002



Anlässlich des 1. Heidelberger Bauforums vom 03.-04.09.2002 in
Frankfurt, wurden die Frankfurter Bau-Thesen formuliert,
die wir nachfolgend wiedergeben:

1. Die Zukunft der Bauwirtschaft hängt wesentlich davon ab, ob es den Akteuren gelingt, ihr Handeln in stärkerem Maß als bisher – und ähnlich ausgeprägt wie in anderen, konjunkturell weniger empfindlichen Wirtschaftszweigen – strategisch auf das Ziel der Kundenorientierung auszurichten. eine ausgeprägtere und nachhaltigere kommunizierte Dienstleistungskultur wird dazu beitragen, Krisen besser aufzufangen und zu überwinden.

2. Die Partner im Bauprozess müssen zu einer neuen Kultur des Miteinanders finden. Permanente Konflikte, ein ausuferndes Claim Management und Strategien zur Verlagerung von Verantwortlichkeiten beeinträchtigen die Qualität von Planung und Bauausführung.

3. Die Bemühungen der Politik in Bund und Ländern, das Baurecht zu vereinfachen, übersichtlicher zu gestalten sowie administrative Prozesse zu optimieren, müssen fortgesetzt werden. Die Potenziale sind, wie auch der Vergleich mit anderen Ländern zeigt, noch lange nicht ausgeschöpft.

4. In diesem Zusammenhang gilt es auch, die Kooperation zwischen einzelnen politischen Fachressorts zu optimieren. Insbesondere sind die Aktivitäten von Bundes- und Landesministerien, die einschlägig mit planerischen Belangen und der Formulierung ihrer gesetzlichen Grundlagen befasst sind, besser aufeinander abzustimmen.

5. Das Prinzip der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen liefert starke Impulse zur Innovation des Planens und Bauens. Die Politik ist aufgefordert, ökologische Investments im Bausektor noch stärker als bisher zu fördern bzw. die daraus entstehenden finanziellen Belastungen durch steuerliche Instrumente entsprechend zu mindern. Die Jahrhundertflut in Ostdeutschland hat deutlich gemacht, wie notwendig eine naturverträgliche Planung der Siedlungsräume und Kulturlandschaften ist.

6. Eine wichtige Säule der Bauwirtschaft sind private Investitionen zur Schaffung von Wohneigentum. Um diesen Sektor zu stabilisieren bzw. zu stärken, müssen Wohnungsbaupolitik und Rentenpolitik entsprechend verknüpft werden.

7. Gleichzeitig müssen Städte und Gemeinden ihre Bemühungen verstärken, stadt- und landschaftsverträglich die meist vorhandenen Baulandreserven zu mobilisieren – zielgerichtet und zu marktfähigen Preisen.

8. Bei der Finanzierung von Wohneigentum müssen neue, unkonventionelle Wege gesucht werden, um jüngeren und daher noch wenig einkommensstarken Jahrgängen Impulse zu Investitionen im Bausektor zu geben. Zu denken wäre hier etwa an eine Umkehr der finanziellen Belastungskurve bei Immobilienkrediten – in Anlehnung an die „Einkommenskarrieren“ der Mehrzahl der Erwerbstätigen. Entsprechende Modelle gibt es z. B. in Schweden.

9. Die Bauwirtschaft betreibt wie andere wichtige Wirtschaftszweige nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Diese Forschung und Entwicklung ist jedoch, wie in anderen Sektoren auch, angewiesen auf öffentliche Förderung. Spürbare Defizite bestehen insbesondere beim effizienten Wissenstransfer in die Praxis kleinerer Unternehmen der Bauwirtschaft. Diese Lücken müssen geschlossen werden – nicht zuletzt mit Hilfe gezielt eingesetzter öffentlicher Forschungsmittel.

10. Erkenntnisgewinne im Prozessmanagement, die vorzugsweise (aber nicht nur) in und an baulichen Großvorhaben gewonnen wurden und werden, sind auch für kleinere Projekte nutzbar zu machen und, entsprechend, für die kleinen und mittleren Unternehmen, welche vorwiegend oder ausschließlich in diesem Marktsegment aktiv sind, bzw. für die Investoren, die sie beauftragen.

11. Es klafft eine Lücke zwischen den Wohnwünschen der Bevölkerung und den planerischen Leitlinien, welche die Realität in unseren Städten und Gemeinden prägen. Viele Konzepte im Wohnungs- und Städtebau sind durch klischeehafte Adaption abgenutzt bzw. verbraucht. Gleichzeitig bleibt eine Fülle positiver Erfahrungen mit urbanistischen Experimenten – gewonnen etwa in besonders geförderten Demonstrativbauvorhaben – ungenutzt. Es ist notwendig und wünschenswert, diese „verschütteten“ Potenziale wiederzuentdecken und den Erfordernissen der Gegenwart und der Zukunft anzupassen.

12. Der öffentliche Bauherr muss sich auf allen politischen Ebenen seiner Verantwortung für die Baukultur und –wirtschaft bewusst sein. Das bedeutet nicht zuletzt: Er hat als Auftraggeber auch die Verpflichtung, beim Planen und Bauen eine Vorreiterrolle im Kontext planerischer, technischer, organisatorischer und prozessualer Experimente einzunehmen.


26.09.2002



Brandaktuelles Thema bestens behandelt

Im Rahmen eines Netzwerkprojektes der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. (StÖD) und der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH findet das 7. Rheinland-Pfälzische Energiesymposium zum Thema "Energiesparen ein Job-Knüller" im Rathaus Ludwigshafen/Rhein statt.

Multiplikatoren aus allen Bereichen der Gesellschaft - Politik, Kommunen, Wohnungswirtschaft, Architekten, Bauingenieure, Medien uvm. - nehmen an der Veranstaltung teil.




Die Organisatoren der Veranstaltung: links Hans-Joachim Ritter, Vorsitzender StÖD und -Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring.


Dipl.-Ing. Volker Adam, -Gesellschafter Stadt Ludwigshafen, begrüßt als "Hausherr" die Gäste.


Hans-Joachim Ritter eröffnet das 7. Rheinland-Pfälzische Energiesymposium: "Ich bin überzeugt, dass in Zukunft Ressourcen- und Energieeffizienz weltweit die Markenzeichen erfolgreicher Volkswirtschaften sind."



-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring: "Vollbeschäftigung kann es nur geben in der ökologischen Zukunftsgesellschaft des 21. Jahrhunderts. Neues Denken und entschiedenes Handeln sind erforderlich. Deutschland hat alle Voraussetzungen auf diesem Gebiet erfolgreich zu sein: Ökologischer Bedarf - vorhandene Finanzierungsquellen - qualifizierte Arbeitskräfte."


Hendrik Hering, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz, erläutert die großen Anstrengungen auf dem Sektor energieeffizienten Bauens in Rheinland-Pfalz.

Das erste 3-Liter-Haus im Bestand ist durch die LUWOGE Wohnungsunternehmen der BASF GmbH in Rheinland-Pfalz realisiert worden. Interessante Zukunftsenergien werden durch Nutzung der Geothermie erschlossen.


Rainer Ritthaler, -Gesellschafter Stadt Ludwigshafen, referiert zum Thema "Energiesparen - ein Job-Knüller in Ludwigshafen.":
"In Ludwigshafen gibt es 3 wichtige Schwerpunkte zum Thema Energiesparen:
1. Die Wärmedämmung
2. Effiziente Nutzung bzw. der Erstaz fossiler Brennstoffe durch regenerative Energiequellen
3. Änderung des Nutzerverhaltens.

Wobei bei allen Dreien - unterm Strich - das Ziel weniger Kohlendioxyd in die Atmosphäre zu emittieren im Mittelpunkt der Bemühungen steht."

Erfolgreich durchgeführte Best-Practice-Projekte demonstrieren die Zielstrebigkeit der Stadt Ludwigshafen bei der Umsetzung der 3 Punkte.


Das Symposium wird auch von den Medien aufmerksam verfolgt. Michael Paufler von SWR 4 bei der Vorbereitung seiner Sendung.






Alle Gäste erhalten eine umfangreiche Dokumentation zu diesem Symposium und beginnen eifrig mit deren Studium.


Die Pause wird zum intensiven Dialog genutzt. v.l.n.r.: Beate Mende, -Sponsor IGBCE; Dr. Jürgen Royar, -Gesellschafter Saint-Gobain ISOVER G+H AG; Josef Simon, -Beirat, IG BAU.



Dr. Stefan Zickgraf, -Sponsor Ingenieurbüro ZICON.



Dr. Jürgen Royar, -Gesellschafter Saint-Gobain ISOVER G+H AG: "Die optimale Wärmedämmung an Gebäuden nach der EnEV 2002 - Eine Herausforderung für Bauherren, Planer und Behörden.
"Verwiesen wird an dieser Stelle auf die umfangreiche Dokumentation zu diesem Vortrag, ausführlich behandelt in Heft 48 wksb. Das gut aufgemachte Heft wksb ist im Zeittechnik-Verlag GmbH, Herzogstraße 61-63, 63263 Neu-Isenburg erhältlich.

Dr. Royar:"Die Stadt Ludwigshafen eignet sich als "Erfindungsort" der Wärmedämmung - G+H, BASF - besonders für eine derartige Veranstaltung."



Ralf Bermich, Bereichsleiter Energie des -Gesellschafters Stadt Heidelberg, mit seinem Vortrag "Energieeffiziente Gebäude und Energieversorgungsanlagen in Heidelberg": "Heidelberg betreibt seit vielen Jahren erfolgreichen Klimaschutz und hat vor Jahren schon mit der Niedrigenergiehaus-Wohnanlage Heidelberg-Kirchheim "Am Dorf" als Best-Practice-Projekt umgesetzt - Dies ist "gebauter" Klimaschutz!"



Josef Simon, -Beirat, IG BAU, erläutert die arbeitsplatzfördernde Wirkung der Energieeinsparung im Rhein-Neckar-Dreieck.



Dipl.-Kfm. Heinz Hoffmann, Hauptgeschäftsführer des-Gesellschafters Handwerkskammer der Pflaz, belegt die Beschäftigungswirkung durch Energieeinsparung im Handwerksbereich mit seinem Vortrag: "Neue Impulse für Innovation und Beschäftigung durch Energieeinsparung."


Dr. Wolfgang Schubert, -Beiratsvorsitzender, Geschäftsführer der LUWOGE Wohnungsunternehmen BASF GmbH, referiert über das Thema: "Das 3-Liter-Haus schafft Arbeitsplätze."

Dr. Schubert betont, dass der entscheidende Erfolgsfaktor für das 3-Liter-Haus und das gesamte Brunckviertel der ganzheitliche Ansatz aus im wesentlichen 3 Punkten besteht:
1. Das innovative technologische Konzept als Systemlösung
2. Das professionelle Projektmanagement einschl. Wirtschaftlichkeitsnachweis
3. Die erfolgreiche Partnerschaft von Wirtschaft, Wissenschaft und Staat.

Die Teilnehmer des 7. Rheinland-Pfälzischen Energiesymposiums haben die Möglichkeit am Nachmittag mit dem LUWOGE-Bus zum Brunckviertel zu fahren und dort an einer Praxisführung der LUWOGE einschl. 3-Liter-Haus-Besichtigung teilzunehmen.


Dipl.-Betriebswirtin Beate Schneider, -Sponsor Osika GmbH.

"Der Hemshof als Altstadt Ludwigshafens mit den dort von der Firma Osika realisierten energieeffizienten Gebäudemodernisierungen im denkmalgeschützten Bestand ist bestes Beispiel wie man sich energieoptimierte Revitalisierung von Innen- und Altstädten vorstellen kann."

Die Teilnehmer des Symposiums haben die Möglichkeit am Nachmittag bei einem Rundgang realisierte Osika-Bauprojekte, zumindest von außen, zu besichtigen. Aufgrund der großen Nachfrage nach energieeffizient modernisierten Wohnungen im Innenstadtbereich Hemshof sind alle Osika-Projekte schnell vermietet bzw. verkauft worden, so dass einen Innenraumbesichtigung, wie ursprünglich geplant, entfällt. Diese Tatsache ist deutlicher Beleg für die Aktualität innerstädtischen Wohnens in gehobenem energieoptimiertem Ambiente.

Resümee: Energieeffiziente Altbaumodernisierung dient dem Klimaschutz und schafft Arbeitsplätze.
- Eine gute Veranstaltung!

 

Logo Maler- und Lackierer-Innung Mannheim

Im Rahmen eines Netzwerkprojektes der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH mit der Maler- und Lackierer-Innung Mannheim findet, unter Einbindung des -Gesellschafters LUWOGE und des -Sponsors BASF, die Jahrestagung des Hauptverbandes Farbe, Gestaltung, Bautenschutz im Infocenter Brunckviertel statt.

Frau Hahn, LUWOGE, heißt die Delegierten aus allen Bundesländern willkommen.

-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring stellt dem Hauptverband, einem wichtigen Multiplikator energieeffizienter Altbaumodernisierung, die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH vor und verweist auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes und dessen beschäftigungsfördernde Wirkung. Das Maler- und Lackierer-Handwerk als Anwender und Weiterverarbeiter der Wärmedämmung leistet einen wichtigen Praxisbeitrag zu diesem Thema. Bei der Realisierung energieoptimierter Altbaumodernisierung kommt es ganz besonders auf das praktische Können der Handwerker in Verbindung mit hohem Qualitätsniveau an. -Geschäftsführer Göhring wünscht sich für die Zukunft eine gute Unterstützung durch das Maler- und Lackierer-Handwerk Für Best-Practice-Projekte und EnergieEffizienz-Aktionen. Die Kontakte mit der Maler- und Lackierer-Innung Mannheim werden weiter vertieft.


Nach einer Begrüßung durch Innungsobermeister Dieter Maier findet die Veranstaltung ihren internen Fortgang, um dann in den Besuch des 3-Liter-Hauses überzugehen.

Die "-Netzwerkaktivitäten" ermöglichte es abschließend dem Hauptverband, die BASF-Werksanlagen zu besichtigen.

Nach Meinung aller Beteiligter war dies ein gelungender Hauptverbandstag, der am Abend mit den "flüssigen Reben-Produkten" dieser Region ausgeklungen ist.


19.09.2002


Fulminantes Netzwerktreffen der EnergieEffizienzAgentur unter dem Motto "Wein-Lese - Ideen-Lese".

Gesellschafter und Sponsoren der EnergieEffizienzAgentur treffen sich zur jährlichen "Wein-Lese - Ideen-Lese" im G+H-Casino.



-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring begrüßt die zahlreichen Gäste:

Der Eröffnungsvortrag ist in der beiliegenden Word-Datei abgebildet.

Göhring betont, dass insbesondere durch dieses Netzwerktreffen die Kommunikation von Gesellschaftern und Sponsoren gefördert werden soll und in zwangloser Umgebung bei guten Gesprächen kreative Zukunftsprojekte der EnergieEffizienzAgentur und ihres Netzwerkes "aus der Taufe gehoben" werden können.


Der Hausherr ist vertreten durch das Vorstandsmitglied, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jürgen Friedrich, -Gesellschafter Saint-Gobain ISOVER G+H AG (Bildmitte), der alle Gäste herzlich willkommen heißt.


-Gesellschafterin, Frau Oberbürgermeisterin Beate Weber, Stadt Heidelberg, gibt einen Situationsbericht vom Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg.

Für Beate Weber sind - getreu dem Motto "Local Action Moves the World" - die Kommunen die eigentlich entscheidenden Akteure. Sie bezeichnet es als einen großartigen Erfolg, dass sich über 6.400 Städte und Gemeinden in den vergangen 10 Jahren eine "Lokale Agenda" gegeben haben. Es sind also in erster Linie die Kommunen gewesen, die gehandelt haben.

Die Konferenz hatte auch zum Ziel, zwischen den Kommungen einen neuen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und neue zu gewinnen vor allem in den Ländern, wo die Kommunen bisher noch nicht stark genug vertreten waren.



Dr. Richard W. Gassen, Direktor des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen, hält den "Festvortrag" mit dem Titel: "Kunst zwischen Vision und Alltag - Zwischen Fantasie und Realität".

Mit seinen bemerkenswerten Ausführungen bindet Dr. Gassen Philosophie und Kunst in das Netzwerk der EnergieEffizienzAgentur ein und macht begreifbar, wie Visionen, im Bloch'schen Sinne "Utopien" in die Realität überführt werden.

Auch der Begriff "Energieeffizienz" stand am Anfang der EnergieEffizienzAgentur abstrakt im Raum, bevor er, wie zwischenzeitlich geschehen, zum begreifbaren Produkt entwickelt wurde.

Die EnergieEffizienzAgentur wird den Vortrag von Dr. Gassen, zusammen mit den anderen Referaten, dem Netzwerk der EnergieEffizienzAgentur in gebundener Form zur Verfügung stellen.

-Geschäftsführer Albrecht Göhring bedankt sich bei Frau Oberbürgermeisterin Beate Weber und Herrn Dr. Gassen für die kostenfreie Übernahme ihrer Vorträge und beim Hausherren für die kostenfreie zur Verfügungstellung der Räumlichkeiten.


Vielen Dank auch unserem Sponsor Klemens Osika (2. v.r.) für die kostenfreie zur Verfügungstellung des allseits bewunderten Nachwuchskomponisten Moritz Weißkopf, der den Kunstbegriff von der Bildenden Kunst hin zur Musik fortgesetzt hat.


Moritz Weißkopf


Der Abend findet seine Fortsetzung bei Pfälzer Tropfen "auf guter Grundlage" - Zunge und Geist werden frei und inspirieren für weitere, erfolgreiche Projekte.


Der BASF-Winzermeister Bernhard Wolff (Bild links) beweist mit profundem Wissen, dass zur Abrundung des Kultur- und Kunstbegriffes der Wein gehört.


Im Dialog begegnen sich Gesellschafter und Sponsoren der EnergieEffizienzAgentur. (z. B., v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Aloys Schaaf, BASF; Dr. Karl-Heinz Fischer, BASF; Hauptgeschäftsführer RA Dieter Müller, HWK MA; Bürgermeister Dr. Eckart Würzner, Stadt Heidelberg; Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jürgen Friedrich, Saint-Gobain ISOVER G+H AG.

Man ist sich darüber im Klaren, die Wein-Lese im Jahr 2003 wiederum für eine Ideen-Lese der EnergieEffizienzAgentur zu nutzen.

Stimmen zur Veranstaltung:
- "Schön, dass sie dort stattgefunden hat, wo Wärmedämmung "zu Hause" ist.
- "Fantastisch zu sehen, wie Kunst und Kultur ihren Platz auch imNetzwerk der EnergieEffizienzAgentur finden".
- "Deutliches Beispiel, dass es möglich ist, der Altstadt Ludwigshafens, dem Hemshof, mit einem "klasse" Event "Leben einzuhauchen", .......
 
16.09.2002
Unsere-Netzwerkpartnerin, Frau Prof. Ingeborg Flagge, Direktorin Deutsches Architekturmuseum Frankfurt am Main, informiert uns über die folgenden interessanten Ausstellungen und Veranstaltungen des DAM.



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Architektur + Wahrnehmung
Interdisziplinäres Symposium
21.-22. November 2002

Programm und Anmeldung s. pdf-Dateien.
12.09.2002



Die Interessengemeinschaft "Altstadt Hemshof", zu der auch die gehört, trifft sich auf Einladung des -Netzwerkpartners, GAG Aktiengesellschaft, zur Besichtigung der fertiggestellten Sanierung der Wohnanlage Rohrlachstraße 93 - 97 sowie zur Information über die Privatisierung der Wohnungen. Das einst recht triste und grauwirkende Gebäude aus dem Jahr 1974 präsentiert sich nun in einem frischen und freundlichen Eindruck. Die Eingangsbereiche wurden komplett umgebaut und die Treppenhäuser und Fahrstühle auf den neuesten Stand gebracht. Behindertengerechte Zugänge an Vor- und Rückfassade gehören ebenso zum neuen Erscheinungsbild wie der neugestaltete Innenhof. Die Eigentumswohnungen bieten den Mietern eine attraktive Möglichkeit Eigentum zu erwerben, um so auch Altersvorsorge betreiben zu können. Die Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis von 875,- Euro sind im Vergleich zu den marktüblichen Preisen sehr günstig. Da die gesamte Anlage in ihren technischen Funktionen von der GAG permanent instand gehalten wurde, war keine Totalsanierung mit der dabei durchzuführenden enegetischen Optimierung notwendig.

Der Mannheimer Morgen berichtet über dieses Projekt:

Begegnungsfest im Innenhof

Die GAG feierte gestern im Innehof ihrer Wohnanlage Rohrlachstraße 93 bis 97 ein fröhliches Begegnungsfest mit Bewohnern. Grund zur Freude ist nun wahrlich, denn mit Investitionen von zwei Millionen Euro wurde nicht nur die Fassade sehr schön renoviert, die nun in zarten Pastelltönen gehalten ist. Eingangsbereiche wurden großzügig und ansprechend gestaltet, die Fahrstühle oder auch die Treppenhäuser sind auf den neuesten Stand gebracht. Knut Weber, kaufmännischer Vorstand der GAG, erläuterte gestern die Maßnahmen und dankte dem beratenden Architekten Roland Metzig für die gute Zusammenarbeit. Die Wohnungen aus dem Jahre 1974 werden den Bewohnern der Anlage zum Kauf angeboten, 20 Einheiten haben bereits neue Besitzer. Leer stehender Wohnraum kann auch von Nichtmietern erworben werden, sofern er selbst genutzt wird. Der Innenhof der Anlage bietet außer Garagen und Stellplätzen jetzt auch einladenden Grün. rak

 

Das Projekt, freundlich saniert.

 

Dr. Weber führt in das Thema ein.

Interessierte Zuhörer, Frau Giel, Prof. Alexander

Herr Kethel, GAG, links, berichtet über die Gebäudetechnik.

 

Der Architekt Roland Matzig (rechts) erläutert das Planungskonzept.

 

Frau Hoffmann, GAG, berichtet Neues zum Verkauf.

 

Gespräche im freundlichen Innenhof. vlnr: Technischer Vorstand, Architekt Walter Braun, -Netzwerkpartner GAG, Emanuelle Giel, LUBEGE, Gerd Paul Koch, -Sponsor Koch Ingenieure, Dipl.-Ing. Anette Koch, -Sponsor Koch Ingenieure.

 

Der Künstler Glaser protokolliert die Anwesenheit mit flottem Stift.

 


Kennen Sie den? Wenn nicht, Telefon-Nr. 0621-60-47 2 47

11.09.2002

Unser -Sponsor LUCOBIT Aktiengesellschaft berichtet in seiner September-Ausgabe 2002 der bundesweitvertriebenen Hauszeitschrift INformance im Rahmen eines Portaits über die EnergieEffizienzAgentur.

Wir freuen uns, über dieses Engagement unseres -Sponsors, LUCOBIT, vertreten durch den Vorstand Dipl.-Ing. Robert Riegler und dem Aufsichtsrat Dipl.-Ing. Horst Guggemoos.

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03.09./
04.09.2002

 

Unser -Sponsor, HeidelbergCement, veranstaltet eine bemerkenswerte Tagung in Frankfurt unter dem Titel "Heidelberger Bauforum" - und die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH ist dabei. Der Mannheimer Morgen berichtet in seiner Ausgabe am 05.09.02, wie folgt:

Gemeinsam gegen die Krise
Heidelberger Bauforum präsentiert neue Ideen
Von unsrem Redaktionsmitglied Bettina Eschbacher

Frankfurt. Die deutsche Baubranche soll sich ein gemeinsames Gerüst zimmern um die jahrelange Krise zu überwinden. Mit diesem Ziel lud die Heidelberg Cement AG rund 200 Architekten, Ingenieure und Manager aus der Bauwirtschaft für zwei Tage nach Frankfurt. Beim ersten "Heidelberger Bauforum" ging es natürlich darum, sich trotz ständiger Schreckensnachrichten von Insolvenzen und Entlassungen Mut zu machen, aber auch mit neuen Ideen den alten Problemen zu begegnen.
Ein großes Thema: Der billigste Anbieter soll nicht mehr als der beste angesehen werden, denn je mehr die Preise fallen, desto mehr ungelernte Arbeitskräfte finden sich auf den Baustellen, desto mehr wird gepfuscht. Immer wieder forderten die Referenten die Rückkehr zum Qualitätsdenken, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Die Bauunternehmen wollen sich nicht allein am Preis, sondern vor allem an ihren Leistungen messen lassen. Möglich wäre dies durch ein Ranking-System, in dem private und öffentliche Bauherren den Firmen Punkte geben, je nach Zufriedenheit mit deren Arbeit. Andreas Kern, Vorstand von Heidelberg Cement, verspricht sich viel von einer solchen objektiven Rangliste, die im Internet jedem zugänglich sein sollte. Die Deutsche Bahn, ale einer der größten öffentlichen Auftraggeber, praktiziert intern dieses System bereits, wie Bringfried Belter erläuterte. Der Geschäftsführer der DB Bauprojekt GmbH nannte ein erstes Ergebnis: Ein Unternehmen, das mehrfach durch "indiskutable Leistungen" aufgefallen war, kommt bei einem aktuellen Projekt erst gar nicht zum Zuge. Ein Workshop soll in den nächsten Monaten die Möglichkeiten für ein bundesweites Ranking ausloten. Weitere Workshops, besetzt mit hochkarätigen Experten und Entscheidern aus Wirtschaft und Politik, werden sich anderen drängenden Aufgaben widmen, "von der Infrastruktur über den Lebensraum Stadt bis zum Kampf gegen die Regulierungsflut. Diese Workshops sollen der Bauwirtschaft echte Impulse bringen und Lösungen aufzeigen", betont Kern.
Dass Bauen auch in Zeiten der Krise Spass machen kann demonstrierten vor allem die Vorträge renommierter Architekten. Neue Technologien und Baustoffe erlauben es unkonventionelle Ideen umzusetzen, die Fuore machen, wie beim Lehrter Bahnhof in Berlin.

Im folgenden einige Impressionen des 1. Heidelberger Bauforums:

Andreas Kern, Vorstand HeidelbergCement: "Strategien für die Bauwirtschaft der Zukunft zur Überwindung der Rezession sind notwendig. Dazu tragen auch Innovationen bei. Diese Veranstaltung ist ein erster Beginn und wird über Workshops bis zum 2. Heidelberger Bauforum fortgeführt.

Mitorganisator dieser Erfolgsveranstaltung und -Ansprechpartner bei HeidelbergCement, Georg Kühling,

Auch dabei: -Gesellschafter Lothar Quast, Baubürgermeister der Stadt Mannheim, (rechts), zusammen mit Reinhard Jährling, links, Stadt Mannheim.

Peter Conradi, Präsident der Bundesarchitektenkammer: "Ansätze und Meinungen zum Thema Innovation im Bauwesen: Technologie, Form, Prozess." Beim Planen und Bauen muss eine Gesamtenergiebilanz gezogen werden. Für Gebäude ergibt sich über ihre Lebensdauer demzufolge folgender Energieaspekt: Energien für Fertigung, Neubau, Betrieb und Abbruch.

Thomas Waschke, DaimlerChrysler": "Benchmark: Vorausdenken in der Automobilindustrie". Die Forschungsgruppe, Gesellschaft und Technik von DaimlerChrysler, Berlin/Palo Alto, beschäftigt sich als Think tank mit Zukunftstrends auf den Gebieten: 1. Gesellschaft und Alltag, 2. Wirtschaft und Märkte, 3. Technologien und Ressourcen, 4. Politik und Regulation. Die Forschungsgruppe hat eine feine Antenne für das, was für DaimlerChrysler in der Zukunft zu produzieren wichtig ist.

(Bemerkung: Derartige Zukunftsdenker sind auch für die Bauwirtschaft wichtig und hierzu trägt das Heidelberger Bauforum bei.)

Jürgen Schrempp: The Automotive News World Congress, Detroit, Michigan, January 10th, 1999: "Erfolg ist 30 % Vision und Strategie sowie 70% (!!) Umsetzung."

Dr. Helmut Volkmann (Bildmitte), Strategieconsultant und langjähriger Beauftragter des Siemens Forschungsstabs: "Benchmark: Vitalität und Zukunftsfähigkeit großer Unternehmen".

Volkmann bezeichnet sich als "Gedankenmacher", "Prozessdesigner", "Zukunftsmacher". Er berichtet über Xeniapolis, die Stadt des Wissens und Stätte der Begegnung.

Für das Thema "Bauen" entwirft Volkmann in Xeniapolis folgende Themenlandschaft:

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Prof. Dr. Gerd Schmidt-Eichstaedt, Institut für Stadt und Regionalplanung, TU Berlin: "Bauplanungsrecht, Bauordnungsrecht, Bauhauptrecht und Baunebenrecht. Gibt es im Bauwesen zuviele Vorschriften?"

Fazit: Wer Sicherheit will, braucht Regelungen, und zwar schriftlich! Die Regelungsdichte des Deutschen Baurechts sollte nicht als Stein des Anstoßes, sondern als positiver Bestandteil der Baukultur in Deutschland gewertet werden.

Prof. Schlaich (Bild rechts) - "Vater leichter Membran-Konstruktionen"

Solare Energie, eingefangen mit Aufwindkraftwerken (umgekehrtes Prinzip der Wasserkraftwerke) lösen die Energieprobleme der Zukunft und entwickeln die armen Länder zu Energieexporteuren, d. h. derartige Technologien leisten einen Beitrag zur Gerechtigkeit in dieser Welt.

Dr. Wilfried Clauß, Drees & Sommer AG, Stuttgart: "Planen und Bauen - so kann es nicht weitergehen."

Clauß: "In der Bauwirtschaft kommt die Revolution. Und die muss so aussehen:

Neudefinition der Planungsprozesse durch die Erfordernisse des Marktes, Aktivieren und Bündeln des Wissens von Baupartnern zum richtigen Zeitpunkt, Nutzen der neuen Informationstechnologien zur vernetzten Zusammenarbeit und Verkürzung der Prozesse, Mehr Wertschöpfung für alle bei höherer Qualität und geringerer Kosten für den Investor, Neudefinition der Planungsprozesse durch die Erfordernisse des Marktes, Aktivieren und bündeln des Wissens von Baupartnern zum richtigen Zeitpunkt, Nutzen der neuen Informationstechnologie zur vernetzten Zusammenarbeit und Verkürzung der Prozesse, Mehr Wertschöpfung für alle bei höherer Qualität und geringeren Kosten für den Investor, Fairness im Umgang miteinander.

Ergo: Die "Qualitäts"-Immobilie wird zur spannenden Kapitalanlage und das Planen und Bauen macht wieder Spaß.

Dipl.-Ing. Wolfgang Richter, Leiter Zentrale Technik und Generalbevollmächtigter Bilfinger & Berger AG, Mannheim, (Bild links): "Innovationsressourcen einer Internationalen Multi Service Group für Immobilien und Infrastruktur".

Richter: "Die innovative Geschäftsstrategie sieht so aus:

- neben Spezialentwicklungen in klar fokussierten Geschäftsfeldern entstehen die technologischen und volkswirtschaftlichen Weiterentwicklungen durch interdisziplinäres Zusammenwirken von Technologien und Prozessen.
- Die Multi-Service-Group verfügt über beide Möglichkeiten:
1. Sämtliche vorhandenen Bautechnologie-Sparten entwickeln ihre Produkte kunden- und marktorientiert.
2. In der Gruppe können sich außerdem Kooperations-Innovationen entwickeln, die neue Geschäftsideen und Prozesse entstehen lassen.

Resultat: Nachhaltiges, gesamtheitliches Bauen aus einer Hand wird die Zukunft bestimmen. Bilfinger & Berger ist gerüstet.

Bringfried Belter, Geschäftsführer DBBau Projekt GmbH, Frankfurt/Main: "Bauen für die neue Bahn" 1. Funktionale Leistungsbeschreibung wird auch künftig bei geeigneten Großprojekten der Bahn ein alternatives Ausschreibungs- und Vergabeverfahren sein.

Vorteile:

- Projektbeschleunigung,

- Vereinfachte Ausschreibung, Vergabe, Abrechung,

- Innovationspotential der Auftragnehmer,

- Generalunternehmer - weniger Ansprechpartner,

- Preissicherheit, - Terminsicherheit,

2. Qualität wird zu einem entscheidenden Faktor für die Auswahl geeigneter Auftragnehmer. (Ranking):

- Die Bauausführungsqualität entsteht bei der ausführenden Baufirma,

- Unzureichende Qualifikation des ausführenden Personal ist eines der häufigsten Fehlerursachen,

- Die Bauüberwachung hat in der Regel keinen unmittelbaren Einfluß auf die Bauausführungsqualität während des Herstellungsprozesses (z. B. während des Betoniervorganges).

- Die Bauüberwachung ist unverzichtbar für die Durchführung und /oder Begleitung von Kontrollen und Prüfungen nach definierten Schritten im Herstellungsprozess (z.B.) bei technischen Abnahmen.

Bringfried Belter (links), Dr. Wilfried Clauß (rechts)

Michael Wilford, Wilford Schupp Architekten GmbH, Stuttgart/London

Impulsreferat zu Innovation in Architektur und Städtebau.

- Innovative Bauten von Michael Wilford:

1. Bürogebäude Braun Melsungen:

2. Universitätsinstitut Australien:

3. Theater Singapur:

4. Britische Botschaft Berlin:

5. Theater und Erlebniswelt Manchester:

 

Christoph Ingenhoven, Ingenhoven Overdiek und Partner, Düsseldorf (links): Beispiele zur Innovation in Architektur und Städtebau:

Die Workshops, welche vom 1. Heidelberger Bauforum zum 2. Heidelberger Bauforum führen, sind übertitelt mit: "Vom Reden zum Handeln, wir machen mit". Die Workshops haben folgende Themen:



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Auch die EnergieEffizienzAgentur macht mit!

Wir gratulieren Herrn Vorstand Andreas Kern zu dieser gelungenen Veranstaltung und freuen uns bereits auf die nächste!

 

31.08.2002

Finanzierungsmatinée der EnergieEffizienzAgentur und ihrer Sponsoren und Netzwerkpartner - ein voller Erfolg!

Am Samstag, den 31.08.2002 findet die Finanzierungsmatinée der EnergieEffizienzAgentur im Verbund mit ihren Sponsoren und Netzwerkpartnern im G+H-Kasino, Ludwigshafen/Rhein, statt. Das Interesse an dieser Veranstaltung ist riesengroß.

-Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Albrecht Göhring, begrüßt die zahlreichen Gäste und freut sich über ein "volles Haus".

Göhring: "Die Klimakatastrophe ist an Elbe, Moldau, Donau und Inn bittere Realität geworden. Die Zeit aktiv zu handeln ist gekommen. Mit energieeffizienter Altbaumodernisierung ließen sich mehr als 100 Mio. Tonnen CO2-Luftmüll vermeiden. Die Einsparung von 50 Mia. Liter Heizöl p.a. gibt einen volkswirtschaftlichen Impuls von 20 Mia. Euro, dies entspricht mehr als zweihunderttausend Dauerarbeitsplätze zur Etablierung einer heimischen Energiewirtschaft, z. B. Biomasse. Die energieeffiziente Sanierung des energetischen Altbaubestandes in Deutschland sichert mehrere hunderttausend Dauerarbeitsplätze für die nächsten 30 Jahre. - Die Möglichkeiten der Finanzierung dieser Maßnahmen werden bei dieser Finanzierungsmatinée erläutert."

1. Beigeordneter Fritz Heiser, -Gesellschafter, Stadt Ludwigshafen, begrüßt die Gäste im Namen der Stadt und der -Aktivistin, Frau OB Eva Lohse: "Die Finanzierungsmatinée ist eingebunden in die Veranstaltung "Rio plus 10 im Rhein-Neckar-Dreieck" und läuft synchron mit dem Weltklimagipfel in Johannesburg. Die Stadt Ludwigshafen leistet im Verbund mit den Kommunen des Rhein-Neckar-Dreiecks einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Wende".

Josef Moissl, -Netzwerkpartner, KI Kommunalinvest e.V,. Mutterstadt, erläutert ein innovatives, haushaltsneutrales Finanzierungssystem für Kommunen und kommunale Unternehmen.

Moissl: "Kommunalinvest e.V. unterstützt Städte, Kommunen und Landkreise bei Investitionsmaßnahmen sowie der Refinanzierung von Infrastrukturprojekten - unter Einbeziehung attraktiver Sonderfinanzierungsmaßnahmen".

Alfred Kirstein referiert in Vertretung des -Beirates, Egon Heberger, Heberger Bau GmbH, Schifferstadt, über die private Finanzierung öffentlicher Baumaßnahmen, dargestellt am Neubau der Stadtverwaltung Lübben.

Kirstein: "Mittels Public Private Partnership lassen sich für Kommunen vorteilhafte Bau-Lösungen bewerkstelligen".

Dipl.-Ing. Christian Stecker (im Bild rechts), -Sponsor, Bilfinger & Berger, behandelt das Thema: "Die privatwirtschaftliche Realisierung öffentlicher Bauvorhaben dargestellt an der Britischen Botschaft in Berlin".

Am Beispiel der Britischen Botschaft in Berlin wird die Private Finance Initiative (PFI), erläutert.

Stecker: "Für den Staat ergeben sich durch PFI folgende Vorteile:
Beseitigung von Investitionsstaus, Finanzierbarkeit außerhalb des Vermögenshaushalts, planbare Kostensicherheit über die Konzessionsdauer, beschleunigte Projektrealisierung, keine Finanzierung der Bauphase notwendig, Funktionalausschreibung mobilisiert Ideen, Risikoübertragung führt zu Projektsicherheit, Staat optimiert Qualität und Effizienz seiner Dienstleistungen. Das alles führt zu Effizienzgewinnen durch die Gesamtkostenbetrachtung.

Ein deutsches PFI hat im August 2002 seinen Durchbruch mit dem Einsatz einer Task Force durch das BMVBW erlebt. Die Task Force ist Lenkungsgruppe zur Planung und Durchführung privat finanzierter öffentlicher Hochbauten.

Reiner Stephan, -Sponsor TWL, Ludwigshafen, erläutert die Finanzierung des Anlagencontracting im öffentlichen Bestand anhand des 34 Schulen-Projektes in Ludwigshafen. Hierbei handelt es sich um Einsparcontracting mit folgenden vertraglichen Einsparmaßnahmen:
Instandhaltung und Optimierung der Wärmeversorgungsanlagen, Umstellung von auszutauschenden Kesselanlagen auf Niedertemperatur- und Brennwerttechnik, Einsatz von Blockheizkraftwerken bzw. Nah- und Fernwärme, Einweisung, Schulung und spezielle Weiterbildung des Betriebspersonals, Förderung des Kostenbewußtseins beim Wärmeverbrauch durch die Gebäudenutzer.
Stephan: "Das Einsparcontracting der 34 Schulen ist für die TWL eine große Herausforderung und für die Stadt Ludwigshafen eine große Chance zu ökologischer und ökonomischer Energiebewirtschaftung".

Dipl.-Volkswirt Alwin Schmitt, -Sponsor, SüdLeasing GmbH, Mannheim, berichtet über Ausführungsbeispiele und deren Finanzierung bei der Energie- und CO2-Einsparung.

Schmitt: "Mit Sonderfinanzierungsmodellen im kommunalen Bereich werden u.a., wie in den nachfolgenden Beispielen aufgeführt, folgende Finanzierungen realisiert:

1. Nahwärmeversorgung eines Neubaugebietes über eine Holzhackschnitzelfeuerungsanlage bei der Erschließung des "Stoelcker-Areals" in Ettenheim.
2. Die Sanierung des alten Rathauses in Pforzheim sowie
3. Innovative Konzeptenwicklung zur Wärmeversorgung über eine Contracting-Maßnahme / Anlagencontracting für eine Siedlung mit einer Wohn- und Nutzfläche von etwa 10.400 qm, in 74 Wohneinheiten mit Doppel- und Reihenhäusern".

Die Referenzliste der realisierten Sonderfinanzierungsmodelle der SüdLeasing führt 11 verschiedene Finanzierungsmodelle mit einem bisher realisierten Investitionsvolumen von 4 Mio. Euro auf.

Frau Dipl.-Betriebswirtin, Frau Beate Schneider, -Sponsor Osika GmbH, Ludwigshafen, arbeitet in ihrem Vortrag die Rendite durch Qualitätssicherung bei denkmalgeschützten Objekten im Hemshof aus.

Frau Schneider: "Eine Rendite ist mehr als die tatsächliche Verzinsung in Geldwert. Beim heutigen Überangebot an Wohnimmobilien stellt sich nicht die Frage, wie die Immobilien vermietet werden, sondern ob sie überhaupt noch vermietbar sind. Und hier ist die Qualität die Basis für künftige Renditen".

Rechtsanwalt Erhardt Gütter, -Sponsor GLBP, Mannheim, macht Appetit auf energieeffiziente Altbausanierung durch steuerliche Anreize.

Gütter: "Steuererleichterungen zeigen auf, dass Modernisierungsinvestitionen in Sanierungsgebieten und/oder in denkmalgeschützten Baubestand attraktiv sind. Derartige Förderungen sind zum Wohle der Allgemeinheit zwingend erforderlich. Es hat sich gezeigt, dass eine einseitige Förderung von Neubauten den Abbruch und die Beseitigung von erhaltungswerter Bausubstanz beschleunigt".

Die Pause ist Gelegenheit für kommunikatives Zusammensein und gibt die Möglichkeit die vorhandene Ausstellung zu besichtigen:

Am Stand des -Sponsors BASF mit dem Dämmstoff Neopor. vnlr.: Dr. Fischer, Neopor, Dr. Schubert, LUWOGE, Dr. Wittlinger, BASF.

Die Herren Büssen und Weinert des -Sponsors WET stellen ihr Fenster als "Klimaanlage" vor.

-Sponsor Osika GmbH informiert mit "griffigen" Architekturmodellen über Projekte im Hemshof

Infotafeln der EnergieEffizienzAgentur und ihrer vielfältigen Projekte

Die -Sponsoren ISOVER und Climacell, Herr Geißels und Herr Merkel mit Gast (von links nach rechts) beim Fachsimpeln.

-Netzwerkpartnerin, Bundestagsabgeorndete Frau Doris Barnett (rechts) mit Mitarbeiterin, im Gespräch mit -Geschäftsführer Albrecht Göhring.

-Sponsor Klemens Osika im Gespräch mit der Veranstaltungs-Moderatorin, Frau Paul, Rheinpfalz.

-Gesellschafter, Verbandsdirektor Christian Specht, Raumordnungsverband Rhein-Neckar, im Gespräch mit -Gesellschafter, Baudirektor Volker Adam, Stadt Ludwigshafen, und -Netzwerkpartner Thomas Maier, Maler- und Lackierer-Innung, Mannheim, (vlnr).

Thomas Maier hatte die vielbeachtete Wärmepaß-Ausstellung der Maler- und Lackierer-Innung "im Gepäck".

Diese Ausstellungstafeln sind Anlaß für fruchtbare Gespräche. vrnl: -Geschäftsführer Göhring, Landtagsvizepresident Creutzmann, -Gesellschafter Dr. Royar, Saint Gobain ISOVER G+H AG, -Beirat, Dr. Kessler, KLIBA.

-Sponsor Commerzbank, Ludwigshafen, mit seinem Beratungsteam: -Förderer, Direktor Christian Erber, 2vl.

Keine Matinée ohne musikalische Umrahmung. Der Künstler erntet für seine Beiträge großen Beifall.

-Beiratsvorsitzender Dr. Wolfgang Schubert, -Gesellschafter, LUWOGE, berichtet über die Wirtschaftlichkeit energieeffizienter Baumaßnahmen im Wohnungsbestand großer Wohnungsbaugesellschaften.

Schubert: "Wesentliche Aufgabe in der Zukunft wird es sein, über die Entwicklung weiterer Prototypen in der Altbausanierung und im Neubau den Prozeß der Innovation im Bereich des energieeffizienten Bauens voranzubringen und dieses Know-how in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Erfolgreiche Überzeugungsarbeit bei Eigentümern und Mietern, Architekten und Ingenieuren, Handwerkern und Baubetrieben, öffentlichen Stellen und der Presse, ist eine ganz wesentliche Voraussetzung, um Vertrauen in neue Technologien zu entwickeln und Management-Know how bei der Sanierung von Altbauten zu verbreiten".

Dipl.-Kaufmann Christian Erber frägt: Ist Klimaschutz und Rendite ein Widerspruch?

Erber: "Eine starke private Investitionstätigkeit, die zu spürbaren Effekten für den Klimaschutz führt, läßt sich schaffen - aber nur, wenn der Staat stärker als bisher lenkend eingreift".

Dipl.-Kaufmann David Michael Näher, KFW, Berlin (1.vl) erläutert das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm.

Näher: "Ziel des CO2-Gebäudesanierungsprogramms ist die zinsgünstige, langfristige Finanzierung von besonders umfangreichen Investitionen zur CO2-Minderung und zur Energieeinsparung in Wohngebäudes des Altbaubestandes mit einem Einspareffekt von mindestens 40 kg CO2 pro qm Gebäudenutzfläche und Jahr".
Der Vortrag von -Netzwerkpartner Prof. Dr. Hermann Heinrich, Universität Kaiserslautern, zur Nachhaltigkeit mit Baustoffen aus nachwachsenden Rohstoffen wird als Kurzbericht veröffentlicht. Herr Prof. Heinrich läßt alle Teilnehmer der Matinée grüßen. Selbst kann er leider nicht vortragen, da er als Reserveoffizier der Bundeswehr an diesem Tag noch mit Aufräumarbeiten der Hochwasserkatastrophe an der Elbe beschäftigt ist.

Dr. Rolf Wittlinger (rechts), -Sponsor BASF, hier zusammen mit -Partner Dr. Jörg Vogelsang, BASF, referiert zum Thema: Die Ökoeffizienzanalyse dargestellt am Dämmstoff Neopor - eine Zukunftsinvestition mit bester Rendite.

Wittlinger: "Nachhaltige Entwicklung basiert auf 3 Säulen: Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft, wobei die Ökoeffizienzanalyse ökonomische und ökologische Aspekte berücksichtigt. Kosten und Umweltbelastung werden zueinander in Relation gesetzt. Neopor ist ein besonders ökoeffizienter Dämmstoff. Bei der Verarbeitung von Wärmedämmverbundsystemen besteht der größte Kostenblock aus den Systemkosten, wohingegen der eigentliche Dämmstoff bei den Gesamtkosten fast unbedeutend ist".

Dr. Jürgen Royar, -Gesellschafter, ISOVER erläutert die Informationsdefizite von Bauherren bei Finanzierungsmöglichkeiten aus der Sicht eines Baustoffproduzenten. Hierzu hat ISOVER bei privaten Bauherren eine Umfrage durchgeführt. Das Ergebnis ist erschütternd. 70 %, wohlgemerkt, der an Eenergieeffizienz interessierten Bauherrn, kennen Fördermaßnahmen nicht.

Royar: "Hier gibt es größten Handlungsbedarf".

-Beirat, Dr. Klaus Kessler, KLIBA, Heidelberg, betitelt seinen Vortrag mit:

Energiemanagement bei öffentlichen Gebäuden - eine lohnende Investition in die Zukunft.

Dr. Kessler: "Das kommunale Energiemanagement ist das Instrument der Kommune zur kontinuierlichen Kontrolle des Energiebedarfs und Verringerung der Energiekosten in ihren Liegenschaften. Das Energiemanagement der kommunalen Liegenschaften ist angesichts der kommunalen Verantwortung für den örtliche Klimaschutz auch ein Einstieg in ein kommunales Klimaschutzkonzept".

Die Veranstaltung ist dank der vielen Förderer und Experten sowie durch den guten Zuspruch aller Gäste ein voller Erfolg. Der SWR überträgt am 31.08.2002, 19.45 Uhr, in der Landesschau Rheinland-Pfalz ein Interview mit -Geschäftsführer Albrecht Göhring.

 

2.09.2002

Neuer Leitfaden zum "Contracting für kommunle Sportstätten" erschienen:

Kommunen und Sportvereine in Deutschland können die Betriebskosten für ihre Sportstätten beträchtlich senken und zugleich einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz leisten. Voraussetzung: Sie nutzen ihre Möglichkeiten zum Energieeinsparen besser. Das geht aus dem neu veröffent lichten Leitfaden "Contracting für kommunale Sportstätten - Strategien zu Klimaschutz und Kostensenkung" des Umweltbundesamtes (UBA) hervor. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) und des UBA ermittelte die Berliner Energieagentur gemeinsam mit dem Öko-Institut e.V. das Potenzial für Contracting-Projekte, die jährlich finanzielle Entlastungen zwischen 60 Millionen und 185 Millionen Euro erbringen können. Zudem wird beim Betrieb der Sportstätten mit einer Reduzierung des umweltschädlichen Kohlendioxids in Größenordnungen von 600.000 und 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr gerechnet. Auch könnten bis zu 8.500 Arbeitsplätze geschaffen werden. Denn: Externe Dienstleister (Contractoren) erschließen Energiesparmöglichkeiten in öffentlichen Gebäuden und setzen konkrete Maßnahmen eigenverantwortlich um. Die notwendigen Investitionen werden aus den eingesparten Kosten finanziert.

Nach vorliegenden Untersuchungen lässt sich gerade in Sportstätten viel Energie einsparen. Doch fehlt vielen Betreibern - Kommunen und Sportvereinen - Geld für Investitionen. Deshalb stehen verschiedene Contracting-Modelle im Mittelpunkt der Vorschläge, bei denen Dienstleister das Risiko der energetischen Gebäude- und Anlagenbewirtschaftung übernehmen. Im Leitfaden sind umfassende Information, auch zu Fördermöglichkeiten, zusammengestellt.

Von den rund 170.000 Sportstätten in Deutschland sind etwa zwei Drittel grundsätzlich für Contracting geeignet. Je nach Modell können dadurch ein bis drei Milliarden Kilowattstunden eingespart werden. Damit würde jährlich 8 bis 17 Prozent des durch den Betrieb von Sportstätten verursachten Treibhausgas-Ausstoßes vermieden.

Contracting ist eine attraktive Alternative zu Eigeninvestitionen. Es ebnet den Weg, trotz begrenzter Budgets in Kommunen und Vereinen, die Sportstätten mit modernen Standards auszurüsten sowie die natürlichen Ressourcen wie Energie, Wasser, Fläche und Landschaft effektiver zu nutzen.

Ein weiterer positiver Aspekt: Modernisierte Stadien und Sporteinrichtungen kommen den über 50 Millionen Sportlerinnen und Sportlern, Sportbegeisterten in Deutschland und der Umwelt gleichermaßen zugute.

Berlin, den 29.08.2002

Die Broschüre "Contracting für kommunale Sportstätten - Strategien zu Klimaschutz und Kostensenkung " umfasst 96 Seiten und ist kostenlos beim Umweltbundesamt Zentraler Antwortdienst (ZAD), Postfach 33 00 22, 14191 Berlin, Fax: 030/ 8903 - 2912, erhältlich.

 


2.09.2002

Der Mannheimer Morgen berichtete in seiner heutigen Ausgabe über die Fachmatinée "Finanzierung energieeffizienten Bauens im privaten und öffentlichen Bestand" wie folgt:

Großes Interesse an Fachtagung

Über 100 Fachleute fanden sich am Samstagvormittag bei der Matinée der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck und der Firma Osika im G+H-Kasino ein. Sie stand im Zusammenhang mit den Aktionstagen Rio plus 10in Ludwigshafen. Diskutiert wurde über die Finanzierung energieeffizienten Bauens im privaten und öffentlichen Bestand. Der Geschäftsführer der Agentur, Albrecht Göhring, führte mit dramatischen Worten und Bildern des Klimawandels und der Unwetter der letzten Wochen zum Thema hin. 80 Prozent der deutschen Wohnungen seien Altbaubestand, durch deren Sanierung seinen Angaben zufolge 48 Milliarden Liter Heizöl gespart werden könnten. An der "Energietour" der Technischen Werke nahmen nur zehn Interessenten teil. Sie fuhrenzum Fernheizkraftwerk und ins Brunckviertel. Wir werden weiter berichten.

01.09.2002

 

Unser -Netzwerkpartner, Dr. Franz Alt, informiert
http://www.sonnenseite.com