Archiv 2002 (Mai - August)
 
30.08.2002

Energieeffizienz - das Zukunftsthema

Die ZEIT schreibt in ihrer Ausgabe vom 29. August 2002 unter der Überschrift: "Vergeßt Johannesburg ....wenn der UN-Gipfel bloß ein Woodstock der Weltverbesserer bleibt"

Auszugsweise Wiedergabe:

...... Es kann aber auch zum Festival der Heuchelei geraten, wenn am Ende wieder nur schöne Worte stehen und der Wille zum Handeln fehlt. Die hochwassergeschädigten Deutschen haben gerade gelernt, was Nachlässigkeit bedeutet. Fachleute hatten sie oft genug gewarnt. Ihr Rat wurde in den Wind geschlagen. Nun ist Umweltpolitik wieder gefragt. Nur aus Schaden wird man klug. Die internationale Gemeinschaft versucht zu handeln, bevor es zu spät ist.......

......In Rio versprachen die reichen Länder, ihre Entwicklungshilfe aufzustocken und den Ausstoß von Treibhausgasen zu mindern. Das Gegenteil geschah. Die Entwicklungshilfe ging auf ein historisches Tief zurück, die Klimabelastung stieg auf ein Allzeit-Hoch......

.....Armut lässt die Wüsten wachsen; die Habenichtse entreißen dem kargen Boden auch noch die letzten Sträucher. Reichtum lässt die Gletscher schmelzen; die Wohlstandskinder heizen die Erde auf. Die weltweiten Wetterkapriolen, inklusive der Katastrophe an der Elbe, lassen ahnen, was der Menschheit womöglich bevorsteht, wenn sie nicht aufhört, besinnungslos Treibhausgase in die Atmosphäre zu blasen......

.....Deshalb gibt es keine Alternative zu dem von den Vereinten Nationen angestoßenen "Rio-Prozess". Wie soll denn die Wirtschaft dauerhaft prosperieren, wenn die Umwelt verkommt? Und wie sollen immer mehr Menschen ein Auskommen finden, wenn ihre natürlichen Lebensgrundlagen zerstört sind? .....

 

30.08.02

Fachtagung: "Fianzierung energieeffizienten Bauens im privaten und öffentlichen Bestand"

Am Samstag, 31. August 2002, veranstaltet die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH () im Rahmen eines -Netzwerkprojektes eine Fachmatinée mit dem Titel: "Finanzierung energieeffizienten Bauens im privaten und öffentlichen Bestand". Die Veranstaltung beginnt um 9.15 Uhr und findet im Kasino des Saint-Gobain ISOVER G+H AG in der Bürgermeister-Grünzweig Str. 4, Ludwigshafen/Rhein, statt und reiht sich in die Aktionstage "Rio plus 10" des -Gesellschafters, Stadt Ludwigshafen, ein.

Die erschreckenden Hochwässer an Elbe, Moldau, Donau und Inn haben uns in furchtbarer Weise gelehrt, dass alle Prognosen der Klimaforscher bezüglich des Klimawandels nicht Angstmache sind sondern bittere Realität. Größte Anstrengungen für den Klimaschutz sind nötig. Die Welt beschäftigt sich momentan auf dem Weltklimagipfel in Johannesburg mit diesem Thema.

Die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH trägt mit dieser Fachmatinée ganz konkret, hier vor Ort, zu einer Verbesserung der Klimasituation bei. 80 % des Gebäudebestandes in Deutschland gelten als energetische Altbausubstanz mit Jahresenergieverbräuchen von 25 l Heizöl/m² x Jahr und mehr. Mit Hilfe von Wärmedämmung, moderner Fenstertechnik, verbesserter Klima- und Heiztechnologien, erneuerbaren Energien, z. B. Solarenergie, lassen sich "Energielöcher" schließen. Damit wird das sinnlose Verfeuern fossiler Energien um 80 % vermindert. Dies hat enorme, positive Auswirkungen auf die CO2-Bilanz, insbesondere, wenn wir wissen, dass 45 % der Nutzenergie nur für die Erzeugung von Raumwärme genutzt wird. Das Einsparpotenzial an fossilen Energien macht Milliardenbeträge frei, die u. a. dazu genutzt werden können, dass eine heimische Energiewirtschaft, z.B. Biomasse, mit mehreren hunderttausend Arbeitsplätzen entstehen kann. Insbesondere die öffentliche Hand sollte an ihren Gebäuden im Rahmen von Modellprojekten Leitfunktion für die private Wohnungswirtschaft übernehmen. In Anbetracht leerer Kassen versagen die althergebrachten Finanzierungsinstrumente. Neue müssen her und sind vorhanden: Public private Partnership-Modelle, Anlagen- und Gebäude-Contracting, Sale- and Lease back-Finanzierungen uvm. Dies in Verbindung mit staatlichen Zuschüssen und Darlehen sowie unter Einsatz innovativer Gebäudetechnologien ist Gegenstand der Fachmartinée.

Zur Veranstaltung wurden eingeladen: Gesellschafter, Sponsoren, Netzwerkpartner, Förderer und Freunde der EnergieEffizienzAgentur - also Multiplikatoren dieses wichtigen, zukunftssichernden Themas.

 

30.08.2002

Heute starten "Aktionstage Rio plus 10" im Rathaus-Center.

Frau OB Eva Lohse begrüßt die Zuhörer und Akteure. Für Frau Lohse ist das Besondere in der Stadt die geglückte Vernetzung der Akteure mit dem gemeinsamen Ziel der nachhaltigen Entwicklung aller Lebensbereiche. Als Schwerpunkt ihrer Arbeit in Richtung Nachhaltigkeit nennt Lohse den Abbau des Schuldenberges, um die nachfolgenden Generationen nicht zu belasten. Auch im Bereich des Wohnungsbaus und der Wohnungssanierung funktioniert das Netzwerk ausgezeichnet.

Staatssekretär im Umweltministerium Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering, bewertet die Aktionstage in Ludwigshafen, parallel zum Klimagipfel in Johannesburg, als ideale Darstellung des Agenda-Gedankes. In Südafrika wird zur Zeit eine globale Strategie entwickelt, und hier vor Ort konkret gehandelt. Think global - act local ! Hering betont, das Land unterstütze auf vielfältige Weise den Agenda-Prozeß in den Kommunen, rege Projekte an und bündele sie in der Region, um sie dann in eine Landesstrategie einfließen zu lassen. Das Ziel von Rheinland-Pfalz für die Zukunft ist die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien am Gesamtenergiehaushalt auf 12,5 % im Jahr 2010.

Aufmerksame Zuhörer

OB Lohse und Staatsekretär Hering beim Rundgang:

Schul- und Umweltgarten

Brunckviertel und 3 l-Haus

GAG-Projekt Schillerschule o. a.

Osika GmbH - Energieeffizientes Bauen im denkmalgeschützten Bestand (Hemshof)

 

und Gesamtverband Dämmstoffindustrie, GDI, Frankfurt, ziehen an einem Strang.

Der GDI faßt die Sanierung des Wohnungsbaubestandes wie folgt zusammen:

GDI.doc

 

28.08.2002

-Gesellschafterin, Frau OB Beate Weber, Heidelberg, beim Weltklimagipfel in Johannesburg

Der Mannheimer Morgen berichtet in seiner Ausgabe vom 28.08.02, wie folgt:

"Die Heidelberger Oberbürgermeisterin Beate Weber ist beim Weltgipfel über Nachhaltige Entwicklung, der bis 4. September in Johannesburg stattfindet, als Referentin dabei. Sie ist zum einen Mitglied der offiziellen deutschen Delegation, zum anderen gehört sie dem Internationalen Rat für lokale Umweltinitiativen an. Laut Stadtverwaltung referiert sie zum Thema "Öko-Budget" sowie über Heidelbergs Lokale Agenda und den Stadtentwicklungsplan der Neckarstadt 2010."

Frau OB Weber wird den Gesellschaftern, Sponsoren, Netzwerkpartnern, Förderern und Freunden der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH anläßlich des Netzwerktreffens am 19.09.02 über den Weltklimagipfel berichten.

 

27.08.2002

Geothermie - Hier und jetzt

EnergieSüdwest AG und Pfalzwerke AG informieren über die Gründung einer gemeinsamen Geothermie-Gesellschaft. Der Oberrhein-Graben bietet für den Bereich Geothermie optimale geologische Voraussetzungen. Geothermie ist als heimische Energiequelle unabhängig von Witterung und Tageszeit und ohne CO2-Ausstoß.

Weiteres siehe beiliegende Datei:

02-492.doc

 

27.08.2002

"Wir haben heute weltweit eine Stromversorgung, die auf einer Technologie des 18. Jahrhundert basiert und auf der Nutzung fossiler Energien, die keine Zukunft mehr haben. Das heute weltweit dominierende Energiesystem ist am Ende, obwohl es zu 90 % und mehr - in einigen Ländern sogar zu 100 % - das Energiegeschehen dominiert. Es ist am Ende, weil es keine Zukunft produzieren kann - aus zwei nicht zu widerlegenden Gründen. Der Erste ist: Niemand kann bestreiten, dass die Reserven erschöpflich sind. Der zweite ist, dass wir uns gar nicht mehr leisten können, alle uns heute bekannten Reserven zu verbrennen, weil dies die Ökosphäre des Erdballs gar nicht mehr aushält. Damit ist die ökologische Grenze des heutigen Energiesystems zeitlich sogar noch vor der Erschöpfung der fossilen Energiepotenziale gegeben."

Dr. Herrmann Scheer MdB, President Eurosolar e.V., General Chairman of the World Council für Renewable Energy (WCRE)

Weiteres siehe beiliegende pdf.-Datei

26.08.2002

EOR-Veranstaltung zur Energieeinsparverordnung

Unser -Netzwerkpartner, EffizienzOffensive Energie Rheinland-Pfalz e.V., EOR, veranstaltet am 20. August 2002 zusammen mit den -Partnern, Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Handwerkskammern Rheinland-Pfalz sowie dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz, ein Fachseminar unter dem Titel: "Erste Auswirkungen der Energieeinsparverordnung". Die Veranstaltung findet statt: Donnerstag, 29. August 2002, 9:00 - 16:30 Uhr Ort: Sparkassenakademie "Schloß Waldthausen", Budenheim/Mainz Näheres siehe beiliegende pdf-Datei:

http://www.eor.de

 

23.08.2002

Aktionstage "Rio plus 10"

Unser -Gesellschafterin, Frau Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse, Stadt Ludwigshafen, veranstaltet unter Mitwirkung der EnergieEffizienzAgentur die Aktionstage "Rio plus 10". Wir wünschen der Veranstaltung guten Erfolg! brief_ob_lu

Weiteres unter:Agenda 21.pdf

 

23.08.2002
Veranstaltungshinweis

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e. V. ( LNV ) und die Evangelische Akademie Bad Boll veranstalten gemeinsam das vierte

"Zukunftsforum Naturschutz" zum Thema: Energiewende - Vom Wort zur Tat am Samstag, den 5. Oktober 2002 9.30 - 16.30 Uhr in Stuttgart.

Das Zukunftsforum Naturschutz rückt die grundsätzliche Notwendigkeit des Naturschutzes und die Verantwortung aller für den Erhalt der Schöpfung in ihrer Vielfalt in den Mittelpunkt.

In diesem Herbst soll der nachhaltige Umgang mit Energie auf der Grundlage der effizienten Energienutzung und des Ausbaues regenerativer Energiequellen erörtert werden. Fachvorträge namhafter Referenten aus den Bereichen Naturschutz, Energiewirtschaft, Architektur, Recht und Politik werden umfassend über das Thema informieren. Eine Podiumsdiskussion am Nachmittag gibt allen Teilnehmer/innen die Gelegenheit, die dargestellten Sachverhalte kritisch zu hinterfragen sowie eigene Erfahrungen und Meinung einzubringen.

Veranstaltungsort: Haus der Architekten, Danneckerstraße 54, 70182 Stuttgart, erreichbar mit den Stadtbahnlinien 5,6 und 7, Haltestelle "Bopser"

Anfragen und Anmeldung: unter Angabe der Tagungs-Nr. 30 04 02 bei der Evangelischen Akademie Bad Boll Sybille Kehrer Tel. 0 71 64 / 79 225 Fax 0 71 64 / 79 12 69 email: sybille.kehrer @ev-akademie-boll.de oder: www.ev-akademie-boll.de Ein Teilnehmerbeitrag in Höhe von 10 Euro DM wird vor Ort erhoben.

22.08.02

"Staatsbesuch"

Am 17. und 18. August 2002 hat die Bundesregierung zum 4. Mal hintereinander zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Mit der "Einladung zum Staatsbesuch" öffnen das Bundeskanzleramt, die Ministerien sowie Presse- und Informationsamt der Bundesregierung ihre Gebäude für alle Bürgerinnen und Bürger.

Erstmals gibt es ein Schwerpunktthema: "Nachhaltigkeit." Damit weist die Bundesregierung auf die große Bedeutung des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung hin, der Ende August in Johannesburg beginnt.

Unser -Gesellschafter, LUWOGE, vertreten durch den -Beiratsvorsitzenden, Dr. Schubert, war genauso vertreten, wie die "3-Liter-Haus-Projektgruppe", vertreten durch -Partner, Dr. Jörg Vogelsang und der -Sponsor BASF mit der "Ökoeffizienzanalyse der BASF". www.3lh.de

20.08.2002 Vorankündigung
-Sponsor HeidelbergCement veranstaltet im September das 1. Heidelberger Bauforum unter dem Titel: "Innovation im Bauwesen. Notwendigkeiten - Chancen - Risiken - Benchmarks." Das Heidelberger Bauforum ist ein Angebot und Plattform für die unterschiedlichen Interessegruppen im Bauwesen. Ein Forum, das den Grundstein für kreative Zusammenarbeit und für gemeinschaftliches Handeln legen soll. Die Veranstaltung fördert den Dialog aller am Bau beteiligten Partner. Das Heidelberger Bauforum findet erstmalig im Jahr 2002 in Frankfurt am Main statt und wird in der Zukunft in regelmäßigem Turnus an wechselnden Veranstaltungsorten in Deutschland durchgeführt. Gesprächspartner werden hochrangige Vertreter von Bund, Ländern und Bauverwaltungen, führende Architekten und Bauingenieure, Repräsentanten von Verbänden und Hochschulen sowie ausgewählte Vertreter der Finanzwirtschaft sein. Innovationen sind die Basis energeeffizienten, zukunftsgerichteten Bauens! Wir werden über die Veranstaltung berichten.
19.08.2002


Unsere -Netzwerkpartnerin, Frau Prof. Dr. Ingeborg Flagge, Direktorin des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt, macht uns auf die nachfolgend abgebildeten Veranstal- tungen aufmerksam: Bis 25.08.2002:

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Bis 22.09.2002:

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H I N G E H E N !

1.08.2002

Unser-Partner, Landesgewerbeamt Baden-Württemberg, schickt uns den nachfol- gend wiedergegebenen "NEWSLETTER IMPULS- PROGRAMM ALTBAU BADEN-WÜRTTEMBERG".

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30.07.2002


-Gesellschafterin OB Beate Weber, Stadt Heidelberg, lädt zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Umweltkompetenz-Zentren als Standortfaktor" ein.

Die gut besuchte Veranstaltung aus Firmenvertretern und Institutionen der Region wird vom "Hausherrn", Dr. Rainer Dulger, Geschäftsführer, ProMinent Dosiertechnik GmbH, eröffnet.


Dr. Rainer Dulger




Stv. -Beiratsvorsitzender, Dr. Eckart Würzner, Bürgermeister der Stadt Heidelberg, erläutert das "Konzept UmweltPark Heidelberg"


Dr. Eckart Würzner




Dr. Würzner eröffnet seinen Vortrag mit einem Zitat von Amory Lovins: "Die Effizienzrevolution ist notwendig und machbar!"



Die Stadt Heidelberg entwickelt zur Zeit unter dem organisatorischen Dach des bestehenden Technologieparks mit Schwerpunkt Bio- und Gentechnologie einen Umwelttechnologiepark. Der "UmweltPark" ist als zentrale Einrichtung geplant, in der Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnologie optimale Voraussetzungen für Forschung und Entwicklung sowie gezielte Kooperationsmöglichkeiten vorfinden werden. Zwei Stockwerke, 3. und 4. OG, des ehemaligen Heinsteinwerkes mit rund 1.700 qm, bilden zunächst die Kernzelle in der neuentstehenden IT-Factory, die bereits im Sommer 2003 bezugsfertig sein werden. Jetzt sind interessierte Mieter gefragt, sich über das Projekt zu informieren.

Mit dem UmweltPark wird die regionale Kompetenz in Sachen Umwelt, gebündelt. Die Stadt Heidelberg leistet mit diesem Projekt in einer der wichtigsten Wachstumsbranchen einen zusätzlichen Beitrag zur Wirtschaftsförderung im Rhein-Neckar-Dreieck und gibt wichtige Anstöße für den zukünftigen Umweltschutz.

Der Standort eignet sich in hervorragender Weise. Zahlreiche Einrichtungen, Gesprächskreise, Initiativen und Unternehmen im gesamten Rhein-Neckar-Dreieck bilden ein hervorragendes Netzwerk für einen produktiven Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.

In enger Anlehnung an das Konzept des Technologieparks, das in den Bereichen Bio- und Gentechnologie bereits hervorragend funktioniert, möchte die Stadt Heidelberg mit allen Akteuren des Rhein-Neckar-Dreiecks Synergieeffekte für Umwelttechnologieunternehmen ausbauen. Das Umweltamt leistet hierzu im Verbund mit vielen anderen schon seit vielen Jahren einen aktiven Beitrag, betont Bürgermeister Dr. Eckart Würzner.

Die Mieter für den UmweltPark werden aus dem Bereich Umwelttechnologie mit anwendungsbezogener Forschung und Entwicklung sowie Management und Beratung kommen. Insbesondere für Umweltfirmen mit stark technologischer Orientierung und IT-Kompetenz wird der Standort in der IT-Factory mit dem dazugehörigen Wissensverbund ideal sein - nicht zuletzt wegen der dort vorhandenen hoch modernen gebäudetechnischen IT-Infrastruktur. Neben den Forschungszentren und einzelnen Fachbereichen der großen Konzerne in der Region, wird der UmweltPark insbesondere für mittelständische Unternehmer und Existenzgründer interessant sein. Alle Mieter werden automatisch assoziierte Mitglieder im Technologiepark Heidelberg und können somit dessen zahlreiche Dienstleistungen in Anspruch nehmen, so Dr. Würzner.




Klaus Peter Engel, IHK Rhein-Neckar


Klaus Peter Engel betont die großen Chancen für junge Unternehmer im UmweltPark ansässig zu sein. Die IHK Rhein-Neckar unterstützt mit dem UmweltPark zukunftsorientierte, innovative Projekte. Der UmweltPark kann, bei der Umwelttechnologie, Keimzelle für Zukunftsprodukte sein. Insbesondere die vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten im Umfeld des "Heinsteinwerkes" - Freiräume für zukünftige Entwicklungen - engen das Konzept in keinster Weise ein. Durch den Loftcharakter der IT-Factory und den Möglichkeiten, die dieses Kulturdenkmal bietet, steht dem Tatendrang innovativer "Start-Up-Unternehmen" nichts im Wege.




Hans-Jörg Kraus, Bauträger und Investor

Hans-Jörg Kraus erläutert die "IT-Factory als Erfolgsstandort". Näheres siehe www.it-factory-hd.de.





Egon Beckord, Geschäftsführer, KUMAS e.V. (Kompetenzzentrum Umwelt Augsburg-Schwaben)

Egon Beckord erläutert das Konzept eines funktionierenden Umweltparkes in Augsburg, der in den letzten Jahren als Folge Basis einer Hochtechnologie-Kampagne des Freistaates Bayern entstanden ist. Unter anderem fördert KUMAS insbesondere junge Unternehmen die sich im Augsburger Umweltpark, d.h. bei KUMAS, angesiedelt haben auf den Gebieten:
- Informationsbeschaffung
- Weiterbildung
- Erfahrungsaustausch
- Produkt- und Verfahrensentwicklung
- Marketingunterstützung
- PR / Öffentlichkeitsarbeit
- Verbesserung der Rahmenbedingungen

KUMAS entwickelt die Region Oberschwaben zum bayerischen Kompetenzzentrum für Umwelt mit internationaler Ausrichtung.

KUMAS fördert junge Unternehmen und Existenzgründer, stärkt bestehende Unternehmen, siedelt neue Unternehmen an.


Die Zukunftsfähigkeit der Region und ihrer Firmen wird mit dezentral platzierten Kompetenzfeldern gesichert. KUMAS ist zwischenzeitlich auf dem Weg zu einem internationalen Umweltkompetenzzentrum auf den Gebieten:
- Umweltbildung
- Existenzgründung
- Umweltökonomie
- Nachhaltiges Wirtschaften
- Umweltmedizin
- Erneuerbare Energien


Wesentliches Merkmal von KUMAS ist das Netzwerk aus Unternehmen, Politik, Verwaltung und Wissenschaft.

Weiteres im Internet unter www.kumas.de


Unter Moderation von Josef Stumpf, bfk, Projektbegleitung Umweltpark, 2.v.l., entwickelt sich im Anschluss an das Programm eine rege Diskussion unter Beteiligung des Plenums.



Das Projekt UmweltPark wird, wie ein Besuch des baden-württembergischen Wirtschaftsministers Walter Döring am 27.06.2002 vor Ort gezeigt hat, von der Landesregierung besonders positiv aufgenommen und unterstützt. Walter Döring kündigt an, das Projekt auch "interministeriell" vorzustellen. Schließlich sei es ein gutes Beispiel für die Umnutzung einer "Industriebrache".


Es ist geplant, die Veranstaltungsreihe zum UmweltPark im Herbst dieses Jahres im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Einführungsvortrag zum Thema "Beispiele und Chancen der Umwelttechnologie in der Rhein-Neckar-Region" fortzusetzen. Da insbesondere das Rhein-Neckar-Dreieck Thema der EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH ist, werden wir diesen Aspekt der Projektentwicklung besonders im Auge behalten und weiteres berichten.

22.-25.07.2002

Vom 22.-25.07.2002 fand in Berlin der XXI. World Congress of Architecture unter der Überschrift: "Resource Architectur" statt. An anderer Stelle unserer Homepage haben wir bereits auf diesen herausragenden Event hingewiesen. Wir werden in der nächsten Zeit auf unserer Homepage in lockerer Reihenfolge verschiedene Inhalte dieser außergewöhnlichen Veranstaltung darstellen.


Am 25.07.2002 findet anlässlich des UIA-Weltkongresses in der Berliner Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz ein Empfang unserer -Netzwerkpartner, Architektenkammer Rheinland- Pfalz, Ministerium der Finanzen des Landes Rheinland-Pfalz sowie des Bundes Deutscher Architekten, BDA, statt. Gast der Veranstaltung, -Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Albrecht Göhring, berichtet: Den Rahmen für die gemeinsame Veranstaltung bilden Ausstellungen zum Thema Planen und Bauen.

Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, -Partner Dr. Michael Coridaß, vor den Ausstellungswänden

Staatsminister Gernot Mittler im Gespräch mit Teilnehmern des Empfangs. Staatsminister Mittler eröffnet den Reigen der Ansprachen: Beim Bauen muss, so Mittler, auf kulturelle Gegebenheiten und ein schon bestehendes bauliches Umfeld deutlich mehr Rücksicht genommen werden. In der Vergangenheit ist Bauen in Deutschland häufig vor allem als "Wirtschaftsbranche" verstanden worden, mit der Folge, dass die Ergebnisse eher an Quantitäten als an Qualitäten gemesse worden sind. Baukultur ist aber auch ein Bestandteil regionaler Kultur mit hoher gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Bedeutung. Planungs- und Bauqualität, innovatives Bauen und Baukultur sind wichtige regionale, nationale und zunehmend auch globale Standortfaktoren. Staatsminister Mittler weist daraufhin, dass zwei Persönlichkeiten aus dem heutigen Rheinland-Pfalz das Stadtbild Berlins an wichtigen Stellen gesprägt haben: Paul Wallot, geb. in Oppenheim am Rhein, hatte die Pläne des Reichstags entworfen und den Bau 12 Jahre lang geleitet.


Blick aus der Ausstellung in der Rheinland-Pfälzischen Landesvertretung zum Reichstag.

Lorenz Adlon, geb. in Mainz, gründete das gleichnamige Hotel am Brandenburger Tor. Staatsminister Mittler kündigt eine Initiative an, mit der Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Architekten und Ingenieuren, der Bauwirtschaft und allen interessierten Institutionen und Persönlichkeiten, der Baukultur einen neuen Schub verleihen will. (Anmerkung: E2A wird mit seinem Kompetenznetzwerk dieses Ansinnen unterstützen!) Wichtiger denn je, so Mittler, ist es, beim Bauen auf kulturelle Werte zu achten, also sozusagen die jüngste Baukulturschicht über die alten Schichten zu legen und diese dabei nicht zu zerstören. Die weltweite Modernisierung und Globalisierung hat nicht nur ökologische Folgen. Es droht auch in atemberaubenden Tempo ein Verlust von kulturellen Werten. Überall auf der Erde sind Landschaften, Bauwerke, Stadtanlagen, Kulturdenkmäler, kulturelle Traditionen und Sprachen akut gefährdet. Das, so Mittler, verunsichert viele Menschen zutiefst.


Ludwig Mann, Vorsitzender des BDA, Landesverband Rheinland-Pfalz: Ludwig Mann betont, dass Baukultur eine konkrete Herausforderung an die Architektenschaft selbst ist. Die großen Vorbilder der Vergangenheit, etwa. Die romanischen Dome am Rhein, werden zitiert. Ziel muss es werden, Planen und Bauen in Rheinland-Pfalz zu einer ähnlichen Bedeutung zu führen, wie die zeitgenössischen Pilgerstätten hervoragenden Bauens, Vorarlberg oder Graubünden. Architektur kann man nicht herbeidiskutieren. Architektur entsteht, indem die Hand des Entwerfers, sei es mit Stift oder Maus, das lesbar macht, was im Kopf geformt wird. Dies ist mit viel Arbeit und einer guten Ausbildung - nicht mit einem Bachelor-Studiengang - verbunden. Der Nicht-Architekt Karl Valentin drückt das so aus:"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit". Der große Architekt James Stirling drückte dies auf seine Weise aus: Er deponierte sein bei der Arbeit durchgeschwitztes blaues Hemd in der Grundsteinkassette der Stuttgarter Nationalgalerie.

Günther Franz, Präsident des E2A-Netzwerkpartners Architektenkammer Rheinland-Pfalz Als eine 2000-jährige Kulturlandschaft im Südwesten Deutschlands, eine Ressource im besten Sinne und soeben mit seiner mittelrheinischen Landschaft als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt, möchte sich Rheinland-Pfalz den Besuchern des Weltkongresses nach den Worten des Präsidenten der Rheinland-Pfälzischen Architektenkammer, Günther Franz, vorstellen. "Heute baut morgen", eines der Ausstellungsthemen in der Rheinland- Pfälzischen Landesvertretung, ist, so Franz, ein bewusst in die Zukunft gerichteter Denkansatz, getragen von einer generationenübergreifenden Verantwortung. Er findet sich wieder in dem vor gut zwei Jahren verabschiedeten Forderungskatalog der Architektenkammer zugunsten einer zukunftsorientierten Bau- und Architekturpolitik in Rheinland-Pfalz, der eben in das Programm "Runden Tisches Baukultur" einfließt.


Die Rheinland-Pfälzische Landesvertretung in Berlin liegt unweit des Potsdamer Platzes, der mit wegweisender, moderner Zukunftsarchitektur bebaut ist.



Dort drehen sich auch heute noch viele Kräne (Beisheim-Center) und legen ein deutliches Zeugnis von der Zukunftsentwicklung unserer Hauptstadt ab.

22.-25.07.2002

Vom 22.-25.07.2002 fand in Berlin der XXI. World Congress of Architecture unter der Überschrift:   "Resource Architecture" statt. An anderer Stelle unserer Homepage haben wir bereits auf diesen herausragenden Event hingewiesen. Wir werden in der nächsten Zeit auf unserer Homepage in lockerer Reihenfolge verschiedene Inhalte dieser außergewöhnlichen Veranstaltung darstellen. Der Kongress wird von Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet.

Bundeskanzler Gerhard Schröder appelliert an weltweite Klimaschutzmaßnahmen. "Schröder forderte die Länder auf, sich in die Verantwortung für einen weltweiten Klimaschutz einzureihen. Dies sei eine Aufgabe der Staatengemeinschaft insgesamt und nicht abhängig von der Größe und Macht eines einzelnen Landes. Die Bedrohung der Umwelt durch einen Raubbau an den natürlichen Ressourcen bezeichnete der Bundeskanzler als ein Problem aller Staaten. In diesem Zusammenhang verwies er auf die Anstrengungen innerhalb der Europäischen Union, die Klimaschutzziele zu erreichen. In Deutschland, sagte er, würden Solar- und Windenergie gefördert. Es gäbe Anreize, um den Energieverbrauch von Gebäuden drastisch zu reduzieren. Schröder forderte im Hinblick auf diese Möglichkeiten dazu auf , die Entwicklung der Städte nicht allein den Experten und Politikern zu überlassen. Dies sei auch eine Frage für demokratisches Engagement. In Deutschland suchten inzwischen in rund 2300 Städten Bürger, im Rahmen der lokalen "Agenda 21", selbständig nach Wegen für eine soziale Stadtgestaltung. In seiner Rede warnte der Gerhard Schröder angesichts der weltweiten Migrationsbewegungen vor wachsenden sozialen Spannungen in den Großstädten. Ohne die Integration von Menschen anderer Hautfarbe, Religion und Herkunft könne keine lebenswerte Umwelt geschaffen werden, sagte der Regierungschef und appellierte gleichzeitig an die Verantwortung von Architekten und Stadtplanern für das Bild der Städte, das zur Lebensqualität ihrer Bewohner nicht unwesentlich beitrage. 'Wir wollen alle Bauherren, die öffentlichen und die privaten dafür gewinnen, mit ihren Architekten Gebäude zu bauen, die den Menschen dienen und ihr Leben besser machen. Denn mehr Baukultur heißt auch mehr Lebensqualität', betonte Schröder. Es gäbe in Deutschland einige gute Beispiele für eine gelungene Verbindung von Globalität und Lokalität, von Moderne und Tradition. Die neuen Bauten für Parlament und Regierung im Spreebogen und der neue Potsdamer Platz in Berlin, zeugten 'von politischer und wirtschaftlicher Kraft, vor allem vom Können und von der Phantasie vieler international bekannter Architekten'".

Berlins Stadtentwicklungssenator Peter Strieder würdigt die Arbeit der Architekten in Berlin "Die Stadt sei heute 'ein internationaler Schauplatz der Architektur'. Seit Ende der 70erJahre habe man mit einer behutsamen Stadterneuerung begonnen. Die gemeinsame Geschichte von Berlin gebe seit der Wiedervereinigung von Ost und West die Grundlage für die Stadtplanung. Neue Facetten habe die Hauptstadt vor allem durch die neuen Regierungs- und Parlamentsbauten erhalten."

"Auch der Präsident des Weltkongresses, Andreas Gottlieb Hempel, hob die Internationalität Berlins hervor: 'In keiner anderen Stadt der Welt haben in den letzten Jahren so viele Architekten geplant und gebaut. Architekten sollen an der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen mitwirken.' Im Dialog der Disziplinen, Kulturen, Regionen gehe es um eine Architektur der neuen Horizonte, so Hempel." (Zitiert nach Berliner Zeitung, Mittwoch, 24.07.2002)

Die Eröffnungsveranstaltung am 23.07.2002 wird künstlerische umrahmt durch den Pianisten Jordi Querol, Barcelona und einem Berliner Jazz-Tentett.


20.07.2002

Richtfest am „Seilereck“


-Sponsor Anton Steber freut sich über die Bebauung des Seilerecks im Hemshof und die mit dem Richtfest verbundene Fertigstellung des Rohbaus des 1. Bauabschnitts.

Die Baulücken-Bebauung ist ein Beispiel für ressourcenschonendes, verdichtetes Bauen im innerstädtischen Bereich.

-Netzwerkparterin, Frau Bundestagsabgeordnete Brigitte Roth, Speyer, begrüßt in Vertretung der - Netzwerkparterin, Frau Bundestagsabgeordneter Doris Barnett, diese Investition zur Revitalisierung der Innenstadt. Verdichtete, innerstädtische Baulücken-Bebauungen vermeiden die Zersiedelung der Landschaft und leisten damit einen Beitrag zur Ressorcenschonung.


Ortsvorsteher Michael Oest hebt die gute Zusammenarbeit von Stadt und Investor hervor.

Prof. Joachim Alexander, Fachbereichsleiter Bau des Gesellschafters Stadt Ludwigshafen, übermittelt die Glückwünsche der -Gesellschafterin, Frau OB Dr. Eva Lohseund freut sich, dass der Hemshof wieder ein Stück attraktiver werde.

Zimmermeister Robert Jost spricht mit dem Richtspruch Glück- und Segenswünsche für das Haus und seiner multikulturellen Bewohner aus. Durch das Zerschmettern seines Weinglases bekräftigt er seine Glück- und Segenswünsche.

19.07.02

KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH lädt die ARGE Energieagenturen Baden-Württemberg zur 3. Koordinationssitzung ins Energiebera- tungszentrum Stuttgart ein.

Die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar- Dreieck gGmbH,, AR-GE-Partner der Energieagenturen Baden-Württemberg, nimmt an der 3. Koordinationssitzung in Stuttgart teil.

Unter anderen Themen wird auch eine gemeinsame EDV-Plattform zur Darstellung von Förderprogrammen des Bundes und des Landes Baden-Württemberg sowie regionaler und lokaler Förderprogramme angeregt und befürwortet.

Dipl.-Ing. Schüle, Energieagentur Regio Freiburg GmbH erläutert seine Vorstellungen zu diesem Thema.

Blick in den Teilnehmerkreis: ganz rechts Dr. Jank, KEA; 2. v.l. Geschäftsführer König des neu eingerichteten Energiebe- ratungszentrums Stuttgart, Gastgeber der ARGE-Sitzung.

v.l.n.r.: Dr. Keßler, -Beirat, KLI-BA Heidelberg; Frau Wolf, Geschäftsführerin BEA Bodensee Energieagentur; Geschäfts- führer König, Energieberatungszentrum Stuttgart.

Der neue Referatsleiter " Energie und Umwelt" des -Netzwerkpartners Landesgewerbeamt Baden-Württemberg, Herr C.Mayer, Nachfolger von -Partner, Regierungsdirektor Karl-Roland Schübel

-Partner, Dipl.-Ing. Dieter Bouse, Landesgewerbeamt Baden-Württemberg, Referat "Energie und Umwelt", berichtet in seinem Vortrag über "Erfahrungen mit den Energieeffizienz-Förderprogrammen zur Alt-bausanierung" (s. beiliegende pdf-Datei).

Prof. Dr. Fritz Schmidt, Abteilungs-leiter des Instituts für Kernenergetik und Ener- giesysteme der Universität Stuttgart, er- läutert die Funktionsweise des in seinem Hause entwickelten Simulationsprogramms zur energetischen Optimierung der Tech- nischen Gebäudeausrüstung (TGA).

Dipl.-Ing. Alexander Tech, Prokurist der Firma ennovatis veranschaulicht an einem Praxisbeispiel die energetische Optimierung der TGA durch das ennovatis- Simulationsprogramm.

19.07.2002

Der Mannheimer Morgen berichtet in seiner Ausgabe vom 19.07.2002 wie folgt über den in der nächsten Woche beginnenden 21. Architektur-Weltkongress:

Wie sieht das Wohnen in der Zukunft aus? Berlin: In der nächsten Woche beginnt in der Hauptstadt der 21. Architektur Welt-Kongress

Berlin wird in der kommenden Woche zur Welthaupt der Architektur: Etwa 6000 Ingenieure, Wissenschaftler, Architekten und Künstler aus 90 Ländern werden zum 21. Architektur-Weltkongress erwartet. Erwartet werden unter anderem renomierte Architekten wie Peter Eisenmann, Lord Norman Foster, Meinhard von Gerkan, Hans Kollhoff und Frei Otto sowie der Umweltbeauftrage der Vereinten Nationen, Klaus Töpfer. Von Montag bis Freitag soll unter dem Motto "Ressource Architektur" über umweltgerechtes Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert diskutiert werden. "Zum einen wollen wir den Teilnehmern am praktischen Beispiel zeigen, was in Berlin in den in den vergangenen Jahren baulich passierte", erklärt Kongresspräsident Andreas Gottlieb Hempel die Wahl. Zum anderen sei die Veranstaltung, die erstmals in Deutschland stattfindet, in die Hauptstadt geholt worden, "da deutsche Architekten Nachholbedarf haen, ihre Architektur weltweit zu präsentieren" Thematisiert werden soll, wie das Wohnen in der Zukunft aussehen kann, wo die Grenzen von Metropolen liegen, wie neue Arbeitsweltengestaltet werden können. Der Kongress soll zudem dazu beitragen, einen Dialog zwischen Zivilisationen und Regionen zu führen, der sich gegen die Gleichmacherei der Globalisierung richtet. Begleitet wird der bis zum 26. Juli tagende Kongress von Ausstellungen, einer Fachmesse sowie kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen.

Wir werden von dieser wegweisenden Veranstaltung, die unser Thema "Umweltgerechtes Bauen und Wohnen im 21. Jahrhundert" behandelt, berichten. www.uia-berlin2002.com

18.07.2002 Prof. Dr.-Ing. Wieland Ramm, Forscher und akademischer Lehrer des Fachgebietes Massivbau und Bau-konstruktion, hält anlässlich seiner Versetzung in den Ruhestand, eine fulminante Abschiedsvorlesung. Die Abschiedsvorlesung ist betitelt: "Vom Ringen mit Kräften und Spannweiten - vom Baumstamm zur Spannbetonbrücke".

Herr Prof. Ramm hält einen rhetorisch meisterlichen, vorzüglich bebilderten und durch Praxisversuche belegten Vortrag. Er macht klar, dass das Bauen mit seiner künstlerischen Ausprägung auf den praktischen und theoretischen Erkenntnissen der jeweiligen Entwick- lungsplateaus der einzelnen Kulturen - von der Antike bis zur Gegenwart, vom Ägypten der Pharaonen, den steinzeitlichen Monumenten von Stonehenge bis hin zu neuzeitlichen Hänge- und Spannbetonbrücken- Konstruktionen - beruht.

Erst die naturwissenschaftlich-ingenieurmäßige Erforschung von Werkstoffen und Berechnungsmethoden, beginnend im 19. Jahrhundert, ermöglichte weitgespannte, hochbelastbare Bauwerke, insbesondere die kühnen Spannbetonbrücken, den Lebensadern des Verkehrs, auch in schwierigen Geländetopographien.

Die Abschiedsvorlesung macht klar, dass das Bauen ein kultureller Prozess ist.

-Geschäftsführer Albrecht Göhring hat Herrn Prof. Ramm - diesen brillanten Darsteller technischer Entwicklungen - zur Mitwirkung im Netzwerk der EnergieEffizienzAgentur eingeladen.

Prof. Ramm, Bildmitte, im Gespräch mit Gästen

Prof. Ramm bei seiner Vorlesung

Darstellung statischer Verhältnisse

Experimentalstatik auf dem Spannbetonbalken

Begleitausstellung zur Abschiedsvorlesung "Schweizerische Eisenbahnbrücken, ein Beitrag zur Baukultur"

Die Abschiedsvorlesung wird beendet mit einer Aussage Goethes, der in Wilhelm Meisters Wanderjahren zur Erkenntnis kommt: "...Man darf immer Fehler begehen, bauen darf man keine..."

17.07.2002 Lesenswert!: „21 Tipps zur Lokalen Agenda“

„Nachhaltig zu handeln bedeutet, heute so mit den natürlichen Ressourcen unserer Erde umzugehen, dass auch künftige Generationen noch gut auf ihr leben können. Dazu kann jede und jeder einen kleinen Beitrag leisten.

Nachhaltiges Handeln entlastet auch oft den Geldbeutel und macht Spaß! Die „21 Tipps zur Lokalen Agenda“ geben Ihnen jede Menge Anregungen, wie Sie dies im Alltag – beispielsweise zu Hause, beim Einkauf, in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit – umsetzen können.

In Heidelberg beteiligen sich viele Gruppen, Initiativen, Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen an der Umsetzung der Lokalen Agenda. Ihrem Engagement ist es zu verdanken, dass unser Agenda-Büro diese Broschüre mit den 21 Tippps erstellen konnte.

Ich würde mich freuen, wenn Sie den einen oder anderen Tipp für sich nutzen könnten und sich durch die Broschüre dazu anregen ließen, den Nachhaltigkeitsgedanken zu Ihrer ganz persönlichen Sache zu machen. Die lokale Agenda lebt vom Mitmachen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit unseren 21 Tipps.

Beate Weber Oberbürgermeisterin

Herausgeber dieser anregenden Broschüre ist:

Stadt Heidelberg Agenda-Büro Kornmarkt 5 69117 Heidelberg Telefon: 06221 / 58 21 21 Fax: 06221 / 58 21 30 e-mail: agenda-buero@heidelberg.de Internet: www.heidelberg.de

17.07.2002

beschäftigt sich mit der Qualifikation zum Thema: „Energieeffiziente Altbaumodernisierung“ für Planer, Ausführende, Kopf- und Handwerker. Alle auf diesem Sektor Tätigen müssen sich für den Einstieg in die ökologisch nachhaltige Zukunftsgesellschaft fit machen. D.h., Lernen, Lernen nochmals Lernen – und das lebenslang!

Hierzu wird auf eine Veranstaltung des Sprecherausschusses der leitenden Angestellten der BASF, deren Inhalte nachfolgend wiedergegeben sind, hingewiesen.

„Gute Qualifikation als einzige Ressource

„Bildung ist kein Statussymbol, sondern ein hartes Wettbewerbskriterium." Dies erklärte Dr. Stefan Marci- nowski, Mitglied des Vorstands der BASF und Sprecher der Forschung, bei der Veranstaltung "Bildung - unsere einzige Zukunftsressource", zu der der Sprecherausschuss der leitenden Angestellten der BASF einlud. Neben Marcinowski diskutierten Dr. Annette Schavan (CDU), in Baden-Württemberg Ministerin für Kultur, Jugend und Sport, die rheinland-pfälzische Ministerin für Bildung, Frauen und Jugend, Doris Ahnen (SPD), und die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Ruth Wagner (FDP).

Bei der PISA-Studie schnitten deutsche Schüler im internationalen Leistungsvergleich nur mittelmäßig ab. Vor diesem Hintergrund betonte Marcinowski, welche Bedeutung das Thema für Europa hat: "Es gibt nur eine einzige Ressource für Innovation und überlegene Produkte, und das ist die gute Qualifikation von Menschen." Auch die BASF stelle fest, dass die Schulleistungen nachgelassen hätten. In den 70er Jahren erzielten noch etwa 75 Prozent der Bewerber für Ausbildungsberufe bei den Eingangstests gute Ergebnisse in Rechtschreibung und Mathematik, im Jahr 2001 nur noch weniger als 60 Prozent.

Bildung soll zum eigenständiges Handeln befähigen

Welche Bildung brauchen die Unternehmen? Sie solle zum lebenslangen, eigenverantwortlichen Lernen und eigenständigen Handeln befähigen: "Wir wollen Spezialisten, brauchen aber auch soziale Kompetenzen und Führungsqualitäten." Seine Vorschläge: "Mehr individuelle Förderung in den Schulen sowohl für schwächere Schüler als auch die sehr guten." Eine Förderung von Eliten sei zudem kein Widerspruch zur Chancengleichheit, betonte Marcinowski. Im internationalen Wettbewerb seien unsere Schulabgänger zu alt. Deshalb sprach sich Marcinowski für eine frühere Einschulung, keine Zurückstellung und das Abitur nach zwölf Jahren aus.

"Bildung ist eine Lebenskunst", nannte Schavan den Eckpfeiler ihres Bildungsverständnisses. In der Diskussion wurden viele Möglichkeiten genannt, diese Kunst besser als bisher zu vermitteln: mehr Autonomie für die Schulen, aber auch mehr Wettbewerb, Unterricht, der mehr als bisher auf Verstehen und Anwenden abzielt, ein engeres Zusammenwirken der einzelnen Fächer, mehr Grundlagenwissen und weniger Spezialisierung oder Ganztagsschulen.

All das nützt nur, wenn die Gesellschaft mitzieht, betonten die Diskussionsteilnehmer mehrmals. "Die Schule ist keine Reparaturwerkstatt der Gesellschaft", sagte Marcinowski. Doch genau da liegen nach Meinung der Politikerinnen Probleme: Es fehle in vielen Familien eine Haltung zum Lernen, erklärte Wagner. Schavan sieht in der Vernachlässigung der Bildung in der "Freizeitgesellschaft" die Ursache für die Misere. Sie verwies auch auf einen Zusammenhang zwischen PISA und dem Arbeitsmarkt: "In den Ländern mit sehr guten Ergebnissen sind die Berufsaus- sichten der Schulabgänger besser als bei uns."

20.06.2002

Gut besuchte Netzwerkveranstaltung des -Sponsors Promico AG, unter der Überschrift "Die effiziente Immobilie - Innovatives Energie- und Gebäudemanagement in der Praxis"

Dipl.-Ing. Tim Arnheiter,-Sponsor, Vorstandsvorsitzender Promico AG Ludwigshafen / Rhein begrüßt die Gäste: "Integrierte Lösungen mit Planung, Realisierung und Betreuung aus einer Hand bringen bei Neu- und Umbauten viele Vorteile und machen Immobilien in jeder Hinsicht attraktiv."

Dipl.-Ing. Albrecht Göhring,-Geschäftsführer referiert vor vielen interessierten Zuhörern, davon viele-Netzwerkpartner und Sponsoren, über das Thema: "Leistungen aus einer Hand - Energieeffizienz sorgenfrei"

"Ja, das möchste: Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße; mit schöner Aussicht, ländlich-mondän, vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn- aber abends zum Kino hast dus nicht weit. Ja, das möchste." Kurt Tucholsky

Die Anforderungen an Immobilien ähneln der "Quadratur des Kreises". Energieeffizientes Bauen ist äußerst komplex. Die Lösung für Investoren heißt: "Leistungen aus einer Hand".

Prof. Dr. Hermann Heinrich,-Netzwerkpartner, Universität Kaiserslautern, Aufsichtsrats- vorsitzender Promico AG. Thema: "Energiebewusstes Bauen".

"Energiebewusstes Bauen heißt energiebewusstes Sanieren."

Prof. Heinrich erläutert in seinem bestens illustrierten Vortrag viele Facetten energiebewussten Bauens und geht insbesondere auf die neue EnEV - in weitem Bogen von der Primär- zur Nutzenergie - ein.

Dr. Stefan G. Zickgraf,-Sponsor, Beratender Ingenieur, ZICON GdbR. Thema: "Integrierte Konzepte nach der Energieeinsparverordnung."

"Heizungs- und Betriebskosten sind eine zweite Miete. Im Sinne der Nachhaltigkeit müssen Energie- und Kostenpotenziale durch größte Sorgfalt schon bei der Vorplanung erschlossen werden."

Dipl.-Ing. Oliver A. Rechenbach,-Sponsor, staatl. anerkannter Energieberater, ZICON GdbR. Thema: "Alternativen! Regenerative Energie- techniken."

"Regenerative Energien werden mit der EnEV besonders gefördert. Ihre Anwendung im Neubau oder beim gründlich energieeffizient modernisierten Altbau sind das ‚Tüpfelchen auf dem i' ".

Dr. Thomas Hauptmann, Geschäftsführender Gesellschafter Ergo Schelkes & Dr. Hauptmann Unternehmensberater GmbH, Viernheim. Thema: "Agierendes Immobilienmanagement."

"50 % der Unternehmensvermögens stecken in Immobilien. Beim Immobilienportfolio unterscheidet man in: 1. Nicht betriebsnotwendig, aber marktfähig: Verkaufen! 2. Nicht betriebsnotwendig und bedingt marktfähig: Entwickeln! 3. Betriebsnotwendig und marktfähig: Vermieten! 4. Betriebsnotwendig, aber bedingt marktfähig: Kosten minimieren!

Energieeinsparung ohne eigene Investitionen: Energieeinsparcontracting! Mit dieser Methode wird der Geldbeutel der Bauherren geschont und das Klima entlastet."

Siegbert Schwalb, Freier Architekt,-Sponsor, Mitglied des Vorstandes Promico AG. Thema: "Probleme beim Bau - Erfahrungen des Praktikers"

"Architekten haben alle Aspekte des Bauens - Neubau und Altbaumodernisierung -, einschl. der erforderlichen Energieeffizienz zu berücksichtigen. Der Architekt ist der Dirigent eines vielstimmigen Bau-Orchesters' ".

Dipl.-Ing. Tim Arnheiter schließt den Vortragsreigen ab mit dem Thema: "Die effiziente Immobilie."

"In Deutschland werden intelligente Autos und dumme Häuser gebaut. Insbesondere die Nutzungs- kosten von Gebäuden müssen verstärkt berücksichtigt werden, sind sie doch in der Gesamtbilanz eines Gebäudes, ‚von der Wiege bis zur Bahre', ein Mehr- faches der Baukosten. Durch Gebäudeautomation entsteht das intelligente Gebäude mit optimiertem Ressourceneinsatz."

Schnappschüsse zu den Ausstellungen:

-Sponsor Klemens Osika erläutert seine energetisch optimierten Hemshofprojekte.

Dr. Thomas Hauptmann im Gespräch.

Demonstration der Thermografie.

Großer Andrang am Stand von Dr. Jörg Vogelsang, BASF-Neopor-3-Liter-Haus.

-Sponsor Oliver A. Rechenbach erläutert den Blower-Door-Test.

-Geschäftsführer Albrecht Göhring bedankt sich bei Promico-Vorstand Tim Arnheiter, bei den Referenten und den Ausstellern für die gelungene Präsentation sowie beim Fachpublikum für das große Interesse.

19.07.2002 Vorankündigung

Am 24.07.2002 findet in Stuttgart der Klimaschutzkongress Stuttgart 2002 statt. Das Programm ist der beiliegenden pdf-Datei zu entnehmen. Eine Teilnahme an der Verantaltung ohne Anmeldung ist nicht möglich.

18.06.2002

Unser-Partner, Landesgewerbeamt Baden-Württemberg, schickt uns den nachfol- gend wiedergegebenen "NEWSLETTER IMPULS- PROGRAMM ALTBAU BADEN-WÜRTTEMBERG".

Zum Newsletter

 

14.06.2002

/ GBG-Forum Klimaschutz - Vorankündigung

v.l.n.r.: -Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring; dekado-Geschäftsführerin und -Sponsorin Doris Keller; Prokurist Dipl.-Ing. Bernd Klotter, -Sponsor GBG; Leiter der Abt. Haus- und Maschinentechnik Günter Ohl, -Sponsor GBG; Dr. Jürgen Royar, Leiter Marketing des -Gesellschafters Saint- Gobain ISOVER G+H AG, vereinbaren ein Netzwerkprojekt mit dem Arbeitstitel " / GBG-Forum Klimaschutz".

Die Veranstaltung wird wie folgt ablaufen (Stand 14.06.2002):

ab 08:30 Uhr Coming Together

09:00 Uhr Begrüßung durch Mannheims Bürgermeister

09:15 -10:00 Uhr Vortrag "Die Energieeinsparverordnung EnEV - ein Praxisbericht der GBG" (1. Teil)

10:00 - 10:30 Uhr Pause - Gelegenheit zum Dialog bei Getränken und Häppchen

10:30 - 11:00 Uhr Vortrag "Die Energieeinsparverordnung EnEV - ein Praxisbericht der GBG (2. Teil)

11:00 - 11:45 Uhr Vortrag "Der neue Energiepass für den Gebäudebestand in Deutschland" inkl. Praxisvorführung der zertifizierten Software.

11:45 - 12:30 Uhr Podiumsdiskussion mit Fragen aus dem Publikum Teilnehmer: 1. Dipl.-Ing. Bernd Klotter, Schwerpunktthema: Bautechnik, Altbaumodernisierung, Anlagentechnik. 2. N.N., Schwerpunktthema: Die ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkte im Management eines großen Wohnungsbauunternehmens. 3. Dr. Jürgen Royar, Schwerpunktthema: Energiepass, Wärmedämmung. 4. Architekt Bernd Melcher, Schwerpunktthema: Energieeffiziente Modernisierung des Gebäudebestandes.

Moderation: -Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring.

ab 12:30 Uhr Gemeinsamer Lunch

Die Veranstaltung richtet sich primär an Architekten, Fachingenieure, Fachleute aus Bauverwaltunen und der Wohnungswirtschaft. Es erfolgt eine persönliche Einladung.

Diese Veranstaltung ist der -Netzwerkbeitrag für die Mannheimer Klimaschutztage vom 21.-23.11.2002 im Stadthaus N1 unter dem Motto: "Energiesparen und doppelt gewinnen". Viele Akteure aus Mannheim, darunter auch -Partner und Sponsoren, wie z. B. die Handwerkskammer Mannheim, MVV Energie uvm. werden diese Veranstaltung mitgestalten.

Wir werden Weiteres berichten.

12.06.2002

11. Hessischer Architektentag / 5. Bad Vilbeler Gespräch

Unter dem Titel "Weiter Wohnen wie gewohnt? Innovative Lösungen für das verdichtete Wohnen", findet unter Teilnahme mehrerer 100 Architekten die o.g. Veranstaltung statt. Zur Erzielung von Synergieeffekten sind die Dresdner Bauspar AG und die Architektenkammer Hessen in diesem Jahr übereingekommen, das Bad Vilbeler Gespräch und den Hessischen Architektentag zusammenzulegen. Angesichts der Verknappung von Baulandressour- cen, der immer größer werdenden Bedeutung ökologischer Fragen, der ständig steigenden Ansprüche an Wohnfläche und der exponentiell wachsenden Pendlerströme, kommt dem verdich- teten Wohnen eine immer größere Bedeutung zu. Nur wenn es gelingt, Konzepte zu entwickeln, die ernst zu nehmende Alternativen zum Wohnen an der Peripherie bieten, kann es hier zu einer Umkehr kommen. Genau deswegen waren für diesen Kongress Fachleute eingeladen, die wegweisende Projekte in Deutschland und den Niederlanden realisiert haben.

Der Vorstand der Dresdner Bauspar AG, Rüdiger Wiechers 2. v.r. (hier im Gespräch mit Fr. Prof. Dr. Ingeborg Flagge, links und der -Partnerin Birgit Langer, Dresdner Bauspar AG, 2. v.l.) begrüßt die Teilnehmer und führt in das Thema ein. Siehe hierzu pdf-Datei.

Prof. Gerhard Bremmer, Präsident der Architektenkammer Hessen: - Die meisten Menschen wünschen sich ein Haus mit Garten. - Flexible Grundrisse werden benötigt. - In Ostdeutschland gibt es einen Wohnungs- leerstand von 1 Million Wohnungen, die Hälfte davon noch in bewohnbarem Zustand. Obwohl 1989 schon 320.000 Wohnungen leerstanden, gab es eine starke Bautätigkeit im Umland. Es entstand eine Suburbanisierung mit 1-2-Fami- lienhäusern "auf der grünen Wiese". Der Wohnungsleerstand ist für die Wohnungsbau- gesellschaften eine extrem teuere Angelegen- heit. Pro Jahr entstehen durch Wohnungsleer- stände Fehlbeträge von 800 Millionen Euro + Kapitaldienste und Unterhaltungskosten. Ähnliches erwartet uns auch in Westdeutschland. Der in Ostdeutschland erforderliche Abriss von zumindest 350 000 Wohnungen muss in ein städtebauliches Konzept eingebunden sein und auch finanzierbar sein. - Durch Leerstände entstehen verfallende Städte mit sozialen Brennpunkten. - Dabei ist zentrales Wohnen in der Stadt attraktiv. Große Nachteile der Suburbanisierung sind insbesondere die täglich erforderlichen, teilweise weiten Fahrten zum Arbeitsplatz. - Sofern es Planern und Politik nicht gelingt, die Innenstädte zu revitalisieren und für die Bewohnung attraktiv zu gestalten hat das fatale ökonomische, ökologische und soziale Folgen. Innovative Wohnmodelle sind gefragt. Sie müssen unter anderem folgenden Kriterien genügen: Zentrumsnähe, Individualität, Intimität. Positive Beispiele werden aus den Niederlanden dargestellt. - Die Architekten sollten auch als politische Kraft Einfluss nehmen und wahrgenommen werden. Der Bundesminister Bodewig gilt gemeinhin als Verkehrsminister. Das Ministerium nennt sich jedoch Verkehr, Bauen und Wohnungswesen. Gerade bei Letztgenanntem sind zukünftig Schwerpunkte zu setzen. - Architekten müssen interdisziplinär, im Team tätig werden und die Führung des "Orchesters" wahrnehmen. - Heute bestimmen vielfach Bauträger das Bild des Wohnungsbaus, obwohl das Architektenhaus attraktivere Lösungen bieten kann. Auch Architektenhäuser können kostensicher erstellt werden. - Die Bevölkerung muss für Bauästhetik sensibilisiert werden. Unter anderem tragen dazu auch die architektouren, so, wie sie von der Architek- tenkammer veranstaltet werden, bei. Im letzten Jahr haben in Hessen 15 000 Menschen an den architektouren teilgenommen. Um bereits junge Menschen, das sind Schüler, für qualitativ hoch- wertiges Wohnen und für gute Gestaltung von Wohngebäuden zu sensibilisieren, wird vom Klettverlag demnächst ein entsprechendes "Schulbuch" mit dem Titel: "Wie gewohnt" für Schüler der Sekundarstufe 2 aufgelegt. Damit können den Menschen bereits in jungen Jahren Qualitätskriterien zum Thema Wohnen vermittelt werden. - Zukunftsthemen sind: Ökologische Fragen und ein steigender Wohnflächenbedarf von früher 20 qm auf heute 30 qm pro Person. Verdichtetes Wohnen erhält insbesondere unter dem Aspekt der Ökologie eine ernst zu nehmende Bedeutung. Mit vernünftiger, menschenfreundlicher Architektur bietet verdichtetes Wohnen echte Alternativen zum Wohnen in der Peripherie.

Frau Prof. Dr. Ingeborg Flagge, Direktorin Deutsches Architektur Museum, Frankfurt am Main. Frau Prof. Flagge referiert zum Thema "Weiter Wohnen wie gewohnt". - Die Zukunft des Wohnens ist das, was Wohnen schon immer war. - Trotz Wertewandels halten die Leute an Werten - und das Wohnen ist ein solcher - fest. - Wohnen ist konservativ, es ist altmodisch, es ist steinzeitlich. - Wohnen basiert auf tradierten Vorgaben mit großer Beständigkeit. - Es gibt ein gesellschaftliches Gedächtnis des Behaustseins. Es beruht auf uralten Mustern der Kulturgeschichte. Das Wohnen ist eine kulturelle Metapher für Beständigkeit. Revolutionen gibt es hier nicht. Die einzige Revolution des Wohnens war die Gewinnung und Zähmung des Feuers aus Bränden und Blitzeinschlägen. - Leben und Wohnen bilden eine Einheit. Dies wird besonders griffig im englischen Wort to live = wohnen. - Wohnen ist in der Bedeutung Heideggers gleichzusetzen mit Bleiben. - Wohnen bedeutet Schutz. - Wohnen ist der Rückzug auf einen eigenen Raum. - Frau Prof. Flagge stellt an Elementen des Wohngebäudes z. B. Dach, Wand, Fenster, Tür, Schwelle die besondere Bedeutung des Wohnens für die Menschen und ihre enge Verzahnung zum Wohnen dar. - Zukunft des Wohnens: Wohnen, Arbeiten, Freizeit verschmelzen zu einer Einheit. Auch in einer elektronisch vernetzten Welt wird das Wohngebäude der Zukunft prinzipiell nicht wesentlich anders aussehen wie das bislang Gewohnte, die Wohngebäude selbst werden allerdings total verkabelt.

Prof. Kees Christiaanse, Architekt, Rotterdam / TU Berlin hält einen Vortrag über "Die programmlose Stadt". Interessante Beispiele aus verdichteter Bebauung in dafür zur Verfügung stehenden Hafengebieten von Amsterdam, Rotterdam und Scheveningen. Weitere Beispiele des Wohnens im Loft aus Hamburgs Speicherstadt. Die ganze Stadt wird als Loft begriffen.

Prof. Thomas Sieverts, Städtebauarchitekt, Bonn

Prof. Sieverts behandelt das Thema: "Zur Erneuerung von Wohnsiedlungen der 1960er bis 80er Jahre" Prof. Sieverts berichtet von Modernisierungsprojekten aus den Großsiedlungen des sozialen Wohnungsbaus (z. B. Neue Heimat) der 60er und 70er Jahre. Derartige Großsiedlungen zählten zu den wichtigsten Pioniertaten des Wohlfahrtsstaates. Sie wurden in damaliger Zeit vorbildlich errichtet, um eine Segregation in Arm und Reich zu vermeiden. Bei der damaligen Wohnungsnachfrage ist dieses auch gelungen. Die Großsiedlungen wurden gebaut für Bewohner mit Vollbeschäftigung und jährlicher Lohnsteigerung. Man konnte sich sozialen Wohnungsbau leisten. Aus den Flaggschiffen des Wohlfahrtsstaates sind Problemfälle geworden. Sowohl im Westen als auch im Osten Deutschlands waren diese Großsiedlungen trendy. Sie wurden erstellt als "fertige Paradiese" für eine stabile, kaum veränderliche Gesellschaft. Aufgrund heutiger und zukünftiger schnell ablaufender gesellschaftlicher Veränderungen gibt es die alte, ursprüngliche Bewohnerschaft dieser Großsiedlungen nicht mehr. Stattdessen Konzen- tration sozialer Brennpunkte in diesen Großsiedlungen mit zum Teil ergeblichen Leerständen, die beginnend in Ostdeutschland, auch auf den Westen Deutschlands überschwappen. Anhand von Modernisierungs-, Umbau- und Sanierungsprojekte in verschiedenen Großsiedlungen macht Prof. Sieverts deutlich, wie die Akzeptanz dieser Großsiedlungen und die damit verbundene soziale Verbesserung mit Hilfe der Architektur herbeigeführt werden kann. Die Projekte im einzelnen (Auswahl):

1. Hochhausscheibe Ingolstadt

2. Harsewinkel Dammanshof - vorher

3. Harsewinkel Dammanshof - nach Belebung der sterilen Freiflächen durch eine Gemein- schaftseinrichtung, welche die in der Großsiedlung lebenden verschiedenen Volksgruppen und Religionen, wenn auch zögerlich, zueinander führt.

4. Bonn - Dransdorf Durch verbesserte Materialien, Einbau von Gemeinschaftsräumen in die Luftgeschosse, Optimierung des öffentlichen Raums, Teilabriss nicht mehr sanierbarer Baukörper, angehängte Neubauten, Beschäftigung der Bewohner bei den Baumaßnahmen und eine intensive Sozial- arbeit erfolgt eine Entschärfung der früheren Problemsituation. Weitere Beispiele: Aufwertung von Plattenbausiedlungen durch Abriss und einer damit verbundenen verstärkter "menschen- freundlichen sympathische Begrünung".

Frits van Dongen bringt Best-Practice-Projekte verdichteten Wohnens aus den Niederlanden unter der Überschrift "W+W+U = NL". Die Überschrift ist die Kurzformel van Dongen'scher Architektur. Sie heißt Wohnen + Wasser + Umwelt = Wohnen in den Niederlanden. Van Dongen setzt mit seinem reichhaltig bebilderten Vortrag die von Prof. Christiaanse begonnenen Ausführungen zu verdichtetem Wohnen in den Niederlanden fort. Aufgrund des in Holland vorherrschenden Platzmangels wird der Wohnungsbau u.a. auf künstlich aufgespülten Inseln im Meer sowie in ausgedienten Hafenanlagen betrieben. Die umgebenden Wasserflächen nehmen den teilweise mächtigen Baukörpern ihre Größe. Eine ausgefeilte Architektur lässt manches Bauwerk geradezu leicht auf der Wasseroberfläche "schweben". Die in den Niederlanden ausgeführten Bauprojekte, das hat die von Kai Eichstädt, dem stv. Chefredakteur von Capital, moderierte Diskussion ergeben, haben deutlich mit der Baukultur dieses Landes zu tun.

Die anschließende Podiumsdiskussion (v.l.r. Fritz von Dongen, Ingeborg Flagge, Kai Eichstätt, Thomas Sieverts) beschäftigt sich mit den Anforderungen der Architektur an Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Die Entwicklung der Bevölkerung mit im Durchschnitt immer reicher werdenden Menschen (Erben- generation) und immer mehr Zeit ergibt für das Wohnen der Zukunft in Deutschland viele Optionen. Bei Bautätigkeiten im innerstädtischen Bereich ist eine Bürgerbeteiligung in jedem Falle erforderlich. Die durch das Bauen ausgelöste Beschäftigung stellt einen hohen gesellschaftlichen Wert dar. Trotz elektronischer Kommunikation ist der Mensch auf persönliche Sozialkontakte angewiesen und auf Kommunikation untereinander. Die Menschen leben nicht vom Anfassen der PC-Tastatur, sondern von den konkreten Kontakten untereinander. Dies bietet die Stadt. Darin bewegen sich die Menschen. Der Trend geht auch eindeutig in die Stadt. Intelligenz und Intellektualität wurden und werden in der Stadt entwickelt. Dort spielt sich echte Urbanität ab.

 

13.06.2002

EID Energiepass Initiative Deutschland: Großartiges Planungsinstrument für energiesparendes Bauen und Modernisieren in Vorbereitung! Neugierig? Nähers in beiliegender pdf-Datei (zur pdf-Datei).

 

10.06.02

Halbzeit bei großer Sanierung

Mit einem Nachbarschaftsfest wurde Halbzeit eines großen Projektes gefeiert: Die GAG saniert derzeit ihr "Wohngebiet Schillerschule". Das sind 186 Wohnungen in elf Blocks am südwestlichen Rand Mundenheims. Die GAG-Chefs Walter Braun und Knut Weber, TWL- Vorstand Gerhard Weissmüller, Achim Piske vom gleichnamigen Planungsbüro und Albrecht Göhring von der Energieeffizienzagentur stellten den Stand der Dinge dar und nahmen großes Lob von Oberbürgermeisterin Eva Lohse für die vorbildlichen Investitionen entgegen. Einschließlich eines Block- heizkraftwerkes fließen zehn Millionen Euro in diese Maßnahmen - ein tolles Beispiel dafür "wie ein belieb- tes Wohngebiet nachhaltig aufgewertet wird". Genau das brauche Ludwigshafen, damit die Stadt attraktiv, schön und ansprechend bleibe. Der Ausstoß von Kohlendioxid werde um jährlich 430 Tonnen gesenkt. Zwar führen diese Maßnahmen zu höheren Mieten von gut fünf Euro je Quadratmeter, doch wurde betont, die Wohnnebenkosten sänken durch weniger Energie- verbrauch dafür ab. Die Gesamtkosten würden also etwa gleich bleiben. Auch Ortsvorsteherin Roswitha Goebel lobte diese Veränderungen die mit Mietern und Betroffenen gut abgestimmt sind, wie es hieß. Zusätzliche Garagen, attraktiveres Grün und neue Dächer sind einige Stichworte. Die Häuser stammen aus den 60er Jahren. rak

09.06.2002

Unser -Gesellschafter, die Stadt Viernheim veran- staltet am 09.06.2002 zwischen 13:00 und 18:00 Uhr, zusammen mit einem verkaufsoffenen Sonntag, das Brundtlandfest. Viernheim unterstreicht damit seine zentrale Rolle beim Klimaschutz. Für diesen Tag wird das Wetzlarer Energietheater um 15:00 Uhr seine Puppentheateraufführung "Spar Watt ein" im Ratssaal beginnen. Zahlreiche Informationsstände rund um den "Klimaschutz" werden vertreten sein, so z. B. das Forstamt Lampertheim mit der Rhein-Main-Ausstellung, der BUND, die Umwelt- und Energieberatung Kompass e.V. und viele andere. Sie sind alle herzlich eingeladen.

 

07.06.2002

Architekturbüro B. Melcher & K. Stahl

Vorankündigung

Im Rahmen des "Tages der architektouren 2002", veranstaltet von der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und der Architektenkammer des Saarlandes, sind die -Sponsoren Osika und Melcher & Stahl mit einem denkmalgeschützten energieeffizient sanierten Mehrfamilienhaus im Hemshof Ludwigshafens, Rohrlachstraße, als Best-Practice-Beispiel ausgewählt worden. Für diese Auszeichnung gratulieren wir den -Sponsoren Osika und Melcher & Stahl herzlich!

Das 5-geschossige Wohn- und Geschäftshaus mit individuellem Charakter wurde 1900 als achsen- symmetrischer Putzbau mit Quaderritzung errichtet. Die originell gegliederte Fassade mit einem Mix aus Historismus und Jugendstil ist mit malerisch aufgeblendetem Stuckdekor versehen. Jahrelang unbewohnt und in seiner Standsicherheit gefährdet, war das Gebäude vom Abriss bedroht, bis es 1997 in Niedrigenergiebauweise (Solaranlage, erhöhte Dach- und Fassadendämmung) aufwändig, denkmalgerecht und detailgetreu saniert wurde.

Alle Interessierten sind eingeladen am Tag der architektouren 2002 Rheinland-Pfalz / Saarland am 29.-30. Juni 2002, Samstags von 14:00 - 18:00 Uhr, Sonntags von 11:00 - 18:00 Uhr, dieses ausgewählte, denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus in der Rohrlachstraße 79, Ludwigshafen Hemshof zu besichtigen und bei einem Glas Sekt gute Gespräche zu führen.

 

07.06.2002

Nachbarschaftsfest und Tag der offenen Tür - Sanierung Wohngebiet Schillerschule in Ludwigshafen-Mundenheim

Die EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar-Dreieck gGmbH berichtet in ihrer Homepage Aktuell am 27.05.2002 ausführlich über das Sanierungsprojekt Wohngebiet Schillerschule der GAG mit ihren Partnern TWL und Planungsbüro Piske.

Zur "Halbzeit" wird ein Nachbarschaftsfest, verbunden mit einem Tag der offenen Tür von den -Netzwerkpartnern / Gesellschafter GAG, TWL und Piske veranstaltet. Der Event wird mit einem Pressegespräch eingeleitet.

GAG-Vorstand, Dr. Knut Weber, begrüßt Frau OB Dr. Eva Lohse

GAG-Techn. Vorstand Dipl.-Ing. Walter Braun ist berechtigter Weise stolz auf die zur An- wendung kommenden energieeffizienten Bau- methoden und Baustoffe. Unter anderem trägt der Zukunftsdämmstoff Neopor der BASF zu einer 80 %-igen Energieeinsparung bei.

Das Pressegespräch. V.l.n.r.: -Gesellschafter Dipl.-Ing. Achim Piske; GAG-Vorstand und -Netzwerkpartner Dr. Knut Weber; TWL-Vorstandsmitglied und -Netzwerkpartner Dr. Gerhard Weißmüller; GAG-Techn. Vorstand und -Netzwerk- partner Dipl.-Ing. Walter Braun; Oberbürger- meisterin und -Gesellschafterin Dr. Eva Lohse; Ortsvorsteherin Roswitha Goebel; -Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring.

Dr. Gerhard Weißmüller; Dipl.-Ing. Walter Braun: "Durch innovative Technologien gewaltige Energieeinsparungen!"

Dr. Knut Weber: "Durch die Einsparung bei den Heizkosten werden die Nebenkosten reduziert".

Frau OB Dr. Eva Lohse: "Die Sanierung bringt den Bewohnern ein neues Wohlfühl-Gefühl, das sich positiv auf das nachbarschaftliche Klima auswirkt".

Frau Roswitha Goebel, Ortsvorsteherin, Bildmitte: "Die baulichen Veränderungen sind außerordent- lich positiv und mit Mietern und Betroffenen gut abgestimmt."

-Gesellschafter Dipl.-Ing. Achim Piske im Gespräch mit -Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring; Achim Piske: "Die Infra- strukturplanung berücksichtigt den Wunsch der Bewohner nach viel Grün. Die Erdgeschoss- wohnungen sind an die Grünanlagen ange- schlossen und werden von den Bewohnern gepflegt."

-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring: "Die Sanierung des Wohngebietes Schillerschule kann mit Fug und Recht als Best-Practice-Projekt energieeffizienter Altbaumodernisierung bezeichnet werden."

 

07.06.2002

Presseerklärung der "Sanierung Wohngebiet Schillerschule - Tag der offenen Tür am 07.06.2002" Zur Presseerklärung als Datei im Word-Format.

 

07.06.2002

Zukunftsforum Wirtschaft und Bürgerschaftliches Engagement (Corporate Citizenship)

-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Albrecht Göhring beteiligt sich im Rahmen eines Arbeitskreises an der Weiterent- wicklung von Corporate Citizenship der Stadt Heidelberg. Die Aktion wurde von unserer -Gesellschafterin Frau OB Beate Weber ins Leben gerufen und hat zum Ziel, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die das Zusammen- wirken von Wirtschaft und Bürgerschaftlichem Engagement noch weiter verbessern. Die Teilnehmer des Zukunftsforums Wirtschaft und Bürgerschaftliches Engagement haben größtenteils Erfahrung im Breich des Bürgerschaftlichem Engagements. Als Erwartungen an das Zukunftsforum werden vor allem der Austausch und Kontakte genannt - einerseits um mögliche Kooperationspartner kennen zulernen - andererseits um erste Projekte zu entwickeln. hat auf diesem Sektor große Erfahrungen, zumal die EnergieEffizienzAgentur zu nicht unerheblichen Teilen von Corporate Citizenship getragen wird. Das Zukunftsforum wird, wie immer professionell, von unserem -Netzwerkpartner IFOK, Herrn Arved Lüth, moderiert. Von ihm stammt auch der in der beiligenden pdf-Datei "abgedruckte" Beitrag in der Zeitschrift Personalmagazin, neueste Ausgabe, 06/2002. Wir werden weiteres berichten. (PDF-Datei: Corporate)

 

07.06.2002

Das Ingenieurbüro für Flachdachtechnik (IFDT), Sponsor der EnergieEffizienzAgentur , stellt sich mit einer neuen Image-Broschüre vor:

Das Team aus Böhl-Iggelheim hat sich als unabhängiges Kompetenzzentrum in Sachen Flachdachbau, Solarenergie und energieeffizienter Sanierung etabliert. In dem neuen 4-seitigem Folder stellt sich das IFDT jetzt mit seinem Leistungsspektrum vor. Unterstützung in allen Projektphasen bietet das Ingenieurbüro in den Bereichen Neubau und Sanierung von Flachdächern, Dachbegrünung, energetische Sanierungskonzepte s