| 12.05.2004 |
Verein für kommunale Projekte
e.V. |
Die Finanznot zwingt viele Gemeinden, aus
der Not eine Tugend zu machen und bei der Finanzierung und
Durchführung von notwendigen kommunalen Projekten neue
Wege zu gehen. Privatisierung und Public-Private-Partnership
(PPP) sind nur zwei Ansätze, die verstärkt diskutiert
und in die Praxis umgesetzt werden. Um auf diesem Weg durch
Information, Beratung und ggfs. Projektdurchführung zu
helfen, wurde im Oktober 2003 der Verein für kommunale
Projekte e.V. gegründet, in dem vor allem kommunale Körperschaften
Mitglied sind. Auch die E2A wird dabei sein.

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Erster Vorsitzender ist Oberbürgermeister
a.D., Uwe Kleefoot (r.), hier im Gespräch mit Oberbürgermeister
Bernhard (m.) und Franz Zipperle von der Würth-Stiftung
(l.)
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In einer ersten Veranstaltung wird den
Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern
der Region Rhein-Neckar Gelegenheit gegeben werden, sich über
gangbare Wege der Finanzierung und Durchführung von kommunalen
Projekten zu informieren und mit Fachleuten zu diskutieren.
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Oberbürgermeister Bernhard (r.),
hier im Gespräch mit RA Peter Glaese, MVV Energie AG, begrüßt
die zahlreich erschienenen Entscheidungsträger. |

Prof. Dr. Dieter Kiefer, Direktor am Rechnungshof
Baden-Württemberg, hält das Grundlagenreferat über
verschiedenen Modell alternativer Finanzierung und Möglichkeiten
von PPP. |
| Kiefer: "Zwar sind
noch viele Kommunen skeptisch, was privatwirtschaftliche Finanzierungen
angeht, doch Untersuchungen belegen Einsparungsmöglichkeiten
von 33 %. Hinzu kommen, nach einer Untersuchung des Landes Niedersachsen,
bei Tandemausschreibungen - Investorbau / Eigenbau - Zeitersparnisse
von bis zu 60 %, auch das ist Geld." Das
Resultat von Prof. Kiefer, basierend auf vielen Untersuchungen:
Alternative Vertrags- und Finanzierungsformen des Kommunalleasing
ermöglichen vorteilhafte Realisierungen kommunaler Projekte.
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